Intervention der Polizei anlässlich Europaleague-Spiel
Thun/BE. Während dem Fussballspiel am 29. August 2013 zwischen dem FC Thun und Partizan Belgrad musste die Polizei wegen Sektorenüberschreitungen im Stadion einschreiten. Rund 40 serbische Fans wurden vorübergehend festgenommen und im Laufe des Abends wieder entlassen. Nach Spielende verlief der Abzug der Fans geordnet und ohne Zwischenfälle.
Am Donnerstag fand in der Arena Thun das Europaleague-Spiel zwischen dem FC Thun und Partizan Belgrad statt. Der Aufmarsch der Fans verlief friedlich, vereinzelt wurden in der Umgebung es Stadions Leuchtfackeln abgebrannt. In der Stadt Thun wurde eine Person nach Abbrennen von Pyrotechnika und Drohungen gegenüber Einsatzkräften vorübergehend festgenommen. Er wurde nach Spielende wieder entlassen. Kurz nach Spielbeginn überkletterte eine Gruppe serbischer Fans die Sektorentrennung zwischen der Osttribüne und dem Familiensektor. Dort zündeten sie mehrere Leuchtfackeln und suchten die Auseinandersetzung mit anderen Fans. Um die Situation zu beruhigen und weitere Ausschreitungen zu verhindern, schritt die Kantonspolizei Bern unterstützend mit dem Sicherheitsdienst ein. Die 44 Fans wurden im Anschluss festgenommen und aus dem Stadion geführt, da weitere Zwischenfälle nicht ausgeschlossen werden konnten. Verletzt wurde gemäss aktuellem Kenntnisstand niemand. Sämtliche im Stadion Angehaltenen wurden bis 2400 Uhr wieder entlassen. Nach Spielschluss verlief der Abmarsch der Fans geordnet und ohne Zwischenfälle. Durch die Kantonspolizei Bern wurden Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Zwischenfall im Stadion, unter anderem wegen Landfriedensbruch und Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz, eingeleitet.



























