Internetbetrug – Polizei mahnt zur Vorsicht
Olten/SO. Wie der Kantonspolizei Solothurn erst jetzt gemeldet wurde, ist Ende Oktober eine Internetbenutzerin in Olten einer neuen Masche zum Opfer gefallen.
Wie der Kantonspolizei Solothurn erst jetzt gemeldet wurde, ist Ende Oktober eine Internetbenutzerin in Olten einer neuen Masche zum Opfer gefallen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Eine 61-jährige Frau erschien Ende Oktober auf dem Polizeiposten in Olten und schilderte einen Vorfall bezüglich Internetbenutzung. Sie erhielt am 30. des erwähnten Monats von einem angeblichen Kundencenter eine Email-Nachricht, worin geschrieben wurde, dass sie ihren E-Mail-Account schon lange nicht mehr benutzt habe. Gleichzeitig wurde sie aufgefordert, Passwort und weitere persönliche Angaben zu machen, denn sonst würde der Zugriff auf ihr elektronisches Postfach innert 24 Stunden gesperrt resp. gelöscht. Verunsichert und offenbar ahnungslos gab die Frau die gewünschten Informationen zur Antwort.
Wie sich 9. November herausstellte, wurde dann durch ihre missbrauchte E-Mail-Adresse an ihr gesamtes persönliches Telefonbuch mit ca. 300 Adresssätzen ein Mail verschickt. Darin stand, dass sie in London in Schwierigkeiten sei und die angeschriebenen Personen sofort Geld nach England überweisen sollten. Dies geschah alles im Namen resp. unter Adressangabe der 61-jährigen.
Durch Rückmeldung diverser Freunde, die sich Sorgen machten und sich telefonisch nach der Frau erkundigten, flog die Sache schliesslich auf. Es ist jedoch nicht auszuschliessen, dass tatsächlich hilfsbereite Bekannte der Aufforderung nachgekommen sind oder werden.
Die Kantonspolizei Solothurn mahnt zur Vorsicht. Angaben über Passwörter oder persönliche Daten wie Geburtsdatum oder Bankverbindungen sollten auf keinen Fall über irgendwelche dubiosen Mailanfragen beantwortet werden. Unter www.stoppbetrug.ch finden sie zum Beispiel zahlreiche nützliche Tipps der Schweizerischen Kriminalprävention SKP.



























