Innerrhoder Fremdenverkehrs- geschichten
Wasserauen. Die Wildkirchlihöhle und das Weissbad bilden zusammen die Wiege des Tourismus in Appenzell Innerrhoden. Am 13. September wird eine geführte Wanderung angeboten.
Jeder der beiden Orte profitierte vom andern, was dazu führte, dass ihr Ruf und derjenige Appenzells bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts weit über die Grenzen der Schweiz hinausdrang. Derselbe Gast, der im Kurhaus Weissbad die mondäne Kuratmosphäre genoss, bewunderte zwei Wegstunden weiter oben das einfache und karge Leben der Einsiedler und Sennen. Die Eremiten sind aus der Wildkirchlihöhle ausgezogen, geblieben ist die einzigartige Naturszenerie mit dem Berggasthaus Äscher als Ikone des Alpsteins und des Bergtourismus in der Schweiz ganz allgemein.
In Weissbad entstand vor 15 Jahren ein erstklassiges Gesundheits- und Ferienhotel, das wie sein Vorgänger im 19. Jahrhundert zu den führenden in der Schweiz gehört und mit seiner Speisesaal-Erweiterung sowie der Umgestaltung der Innenräume neuerdings auch architektonisch Zeichen setzt.
Am Samstag, 13. September garantiert eine gemütliche, zwischendurch kommentierte Wanderung von der Ebenalp durch die Wildkirchlihöhle zum Äscher und über Bommen zum Hotel Hof Weissbad (Führung mit Schwerpunkt Architektur) einen genussvollen Nachmittag. Dieser Anlass wird bei jedem Wetter stattfinden.



























