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Innerrhoden: Kaum Wintersmog

AI. Im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es kaum Wintersmog. Deshalb will sich die Regierung nicht auf Massnahmen gegen zuviel Feinstaub festlegen.

Appenzell Innerrhoden habe 2006 dem interkantonalen Interventionskonzept für temporäre Massnahmen bei ausserordentlich hoher Luftbelastung durch zuviel Feinstaub zugestimmt, schreibt die Innerrhoder Standeskommission am Dienstag.

Im vergangenen Jahr sei dieses Konzept aber nie angewendet worden, weil es keinen Wintersmog gab. Innerrhoden wolle deshalb zuerst Erfahrungen mit dem Interventionskonzept sammeln. Erst danach werde entschieden, ob das Interventionskonzept dauerhaft für den Kanton Appenzell Innerrhoden angewendet werden soll.

Das interkantonale Interventionskonzept ist eine Ergänzung zum langfristigen «Aktionsplan Feinstaub» des Bundes; rechtlich verbindlich ist es für die Kantone nicht. Es beinhaltet drei Interventionsstufen.

Ist der Grenzwert während mehreren Tagen um das 1,5-fache überschritten, wird verstärkt informiert und zu freiwilligen Massnahmen aufgerufen. Bei einer zweifachen Überschreitung verfügt der Kanton Tempo 80 auf Autobahnen. Verboten wird zudem das Anfeuern von Cheminées und Schwedenöfen.

Bei dreifacher Überschreitung des Grenzwerts ist ein befristetes Einsatzverbot von dieselbetriebenen Fahrzeugen und Maschinen ohne Partikelfilter geplant. Betroffen sind beispielsweise Traktoren und andere Fahrzeuge in Bau-, Land- und Forstwirtschaft.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 02.10.2007 - 10:52:00