Innerrhoden ist am billigsten

Laut einer neuen Studie der Credit Suisse lebt es sich im Halbkanton am billigsten. Für den breiten Mittelstand würde es sich lohnen, nach Innerrhoden zu ziehen.

Für die Auswahl des Wohnorts können zahlreiche Faktoren ausschlaggebend sein. Laut einem Bericht von «20 Minuten» spielen neben der Wohnlage und dem Infrastrukturangebot, der Verfügbarkeit der Wohnobjekte, emotionaler Kriterien und persönlicher Vernetzung auch finanzielle Faktoren eine Rolle.

Das zentrale Kriterium dabei ist die Steuerbelastung. Nach der Studie ist allerdings das frei verfügbare Einkommen der entscheidende Faktor. Das frei verfügbare Einkommen ist der Betrag, der einem Haushalt nach Abzug sämtzlicher Zwangsabgaben wie Einkommens- und Vermögenssteuern, Sozialversicherungsbeiträge, berufliche Vorsorge, Krankenversicherungsprämien und Fixkosten wie Wohn-, Neben- und Elektrizitätskosten zum Konsum zur Verfügung steht.

Wie bereits 2006 erreichte Appenzell Innerrhoden die höchste Bewertung. Laut der Gratiszeitung ist der Halbkanton dank moderater Steuerbelastung, tiefer Immobilienpreise und geringer Krankenkassenprämien für den breiten Mittelstand am attraktivsten.

Appenzell Innerrhoden / 11.11.2008 - 15:50:00
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