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Innerortsbereichs im Gebiet Schopfacker wird verlängert

Trogen/AR. Der Gemeinderat beantragt der Tiefbau- und Strassenverwaltung die Verlängerung des Innerortsbereichs («Generell 50») in Richtung Wald bis zur Schopfackerkurve.

Im Herbst 2008 hatte der Gemeinderat beschlossen, dem Tiefbauamt Appenzell A.Rh. zu beantragen, das Strassenstück zwischen dem Ortsausgang Trogen beim Friedhof bis nach der ersten Kurve Richtung Wald beim Überholverbot mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h zu belegen. Auslöser für diesen Antrag war eine Petition der Schopfacker-Anwohner, nachdem sich im Sommer 2008 ein schwerer Verkehrsunfall wegen übersetzter Geschwindigkeit ereignet hatte.

Sowohl das Tiefbauamt als auch das Departement Bau und Umwelt Appenzell A.Rh. als Rekursinstanz haben das Gesuch abgelehnt. Im Rekursentscheid schlug das Departement Bau und Umwelt vor, stattdessen den Innerortsbereich «Generell 50» vom heutigen Standort der Ortstafel im Spitzacker bis anfangs Schopfackerkurve zu verlängern. Der Gemeinderat hat nun ein entsprechend neues Gesuch eingereicht.

Bereits beim Entscheid über das Gesuch um Geschwindigkeitsbegrenzung hatte der Gemeinderat die Variante zur Verlängerung des Innerortsbereichs diskutiert. Sie wurde damals verworfen, weil damit die Innerortstafeln dort zu stehen kommen, wo das Siedlungsgebiet (mit dem entsprechenden Fussgängerverkehr) noch gar nicht unmittelbar beginnt und eingesehen werden kann. Zudem wollte der Gemeinderat auch die Sicherheit des motorisierten Verkehrs erhöhen.

Gemäss Strassengesetzgebung leisten die Gemeinden an Staatsstrassen im Innerortsbereich Beiträge (Signalisationen, Markierungen, Winterdienst). Eine Verlängerung des Innerortsbereichs bedeutet Mehrkosten von rund 1’200 Franken pro Jahr. Trotz diesem Mehraufwand befürwortet der Gemeinderat die Verlängerung des Innerortsbereichs. Damit kann wenigstens die Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Fussgängerverkehr (Einlenker ins Quartier Schopfacker und Wanderwegübergang Richtung Steingasse im Kurvenbereich) angestrebt werden.

 

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 13.06.2009 - 09:50:57