Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Export

Appenzell/AI. Die Gruppe für Innerrhoden (GFI) organisiert am 10. November 2009 ein Pro-Kontra-Podium.

Die Gruppe für Innerrhoden (GFI) lädt auf Dienstag, 10. November 2009, 19.30 Uhr alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion über die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Export ins Hotel Löwen, Appenzell ein. Die GFI hat sich schon mit dem Sammeln von Unterschriften für diese Initiative engagiert.

Unter der Leitung von Herrn Ralph Weibel, Redaktionsleiter beim Radio FM1 diskutieren unter Einbezug des Publikums  Herr Felix Birchler, GSoA St. Gallen (pro) und Herr Nationalrat Arthur Loepfe (kontra) diese wichtige Thematik.

Tatsache ist, dass Waffen aus Schweizer Produktion weltweit in Kriegsgebieten eingesetzt werden. So bombardieren zum Beispiel Schweizer Pilatus-Flugzeuge Flüchtlingslager in Darfur. Mowag-Panzer werden in Afghanistan und Ruag-Handgranaten im Irak eingesetzt. Ein grosser Kunde unserer Rüstungsindustrie ist ausgerechnet der Konfliktherd Pakistan.

An dieser Podiumsdiskussion wollen wir Fragen nachgehen, was die Initiative verlangt, was unter den Begriffen «Kriegsmaterial» und «militärische Güter» genau zu verstehen ist, wie ein solches Ausfuhrverbot wirtschaftlich tragbar umgesetzt werden kann, und wie Arbeitsplätze bei einer Annahme der Initiative erhalten bleiben können.

Wir hoffen auf eine interessante Diskussion mit reger Beteiligung der Bevölkerung Innerrhodens. Besteht doch bei dieser Abstimmung die Möglichkeit für ein deutliches Zeichen der neutralen Schweiz gegen bewaffnete Konflikte und  für den Frieden.

Appenzell Innerrhoden / 26.10.2009 - 14:10:55
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