In Vorrunde gescheitert
Fussball. Wie im Vorjahr bedeutete die dritte Vorrunde im Schweizer Cup Endstation für die Frauen des FC Bühler.
Gegen das 1. Liga Team aus Wängi spielten die Mittelländerinnen stabil und liessen kaum eine Torchance zu. Offensiv fehlte der defensiv eingestellten Truppe von Trainer Riedener jedoch die Durchschlagskraft.
Unnötiger Rückstand
Nach den hohen Niederlagen der beiden letzten Meisterschaftspartien war man gespannt, wie sich die Bühlerinnen gegen eine höherklassige Mannschaft schlagen würden. Schnell merkten die Zuschauer, dass die Appenzellerinnen eine Reaktion auf die zuletzt schwachen Auftritte zeigen wollten. Konsequent wurde die ballführende Gegenspielerin attackiert und der Gegner so an einem gepflegten Aufbauspiel gehindert.
Trotzdem geriet das Heimteam wieder früh in Rückstand; in der 13. Spielminute unterschätzte Torfrau Knecht, geblendet von der tiefstehenden Sonne, einen Ball, und die gegnerische Stürmerin konnte ins leere Tor einköpfen. Von diesem Treffer liessen sich die Frauen von Bühler aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiter konzentriert und hartnäckig in den Zweikämpfen.
Die Spielerinnen von Wängi verzweifelten teilweise fast, da sie aufgrund der soliden Defensivarbeit von Bühler kaum Anspielstationen fanden. Nur noch ein Mal blitzte in der ersten Halbzeit das Können der Gäste auf: in der 31. Spielminute setzte sich eine Spielerin auf der Seite durch, und die folgende Flanke verwertete die Stürmerin von Wängi mit einer Direktabnahme. Das 0-2 bedeutete gleichzeitig auch das Pausenresultat.
Keine Tore in der zweiten Halbzeit
In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften meist gegenseitig. Kaum einmal kam eine Spielerin zu einem gefährlichen Abschluss. Den Bühlerinnen, die mit ihrer defensiven Spielweise immer besser zurecht kamen, fehlte im Aufbauspiel vielfach die Präzision, um den Gegner in Bedrängnis zu bringen.
So hofften die Zuschauer vergebens auf einen Anschlusstreffer des Heimteams und die damit verbundene Spannung. Schlussendlich gewann Wängi nicht unverdient mit 2-0, jedoch musste man den Bühlerinnen attestieren, dass ihr Spiel gegenüber den Auftritten in der Meisterschaft stark verbessert war und man sich gegen ein Team aus der 1. Liga achtbar aus der Affäre gezogen hat.
Am nächsten Sonntag, 23. September, stehen die Mittelländerinnen wieder in der Meisterschaft im Einsatz. Sie treten um 10.30 Uhr in Kirchberg an.



























