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In Vereine «güxlen»: die Fortsetzung

Herisau/AR. Ein gutes Jahr liegt die «Vereinsgüxli-Woche» des Schulhauses Wilen zurück. In der Müli wurde diese Idee aufgegriffen und mit Unterstützung der Huber-und-Suhner-Stiftung realisiert.

Das Konzept der «Vereinsgüxli»-Woche ist einfach, aber mit einigem organisatorischen Aufwand verbunden. Damit die Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung kennenlernen können, werden ihnen verschiedene Kurse angeboten, im Sport, in der Musik, im Malen. In der Schuleinheit Müli konnten die Kinder der 1. bis 6. Primarklasse aus 33 Kursen fünf auswählen; für alle Schülerinnen und Schüler fanden in der vergangenen Woche mindestens drei «Schnupperbesuche» statt.

50 Veranstaltungen
Einige besonders oft gewählten Kurse wurden doppelt geführt: Rund 50 Veranstaltungen belegten so die Müli-Kinder. Am Vormittag wurde der gewohnte Unterricht nach Stundenplan abgehalten; an den Nachmittagen, den Vorabenden und am Samstag standen die «Vereinsgüxli»-Aktionen verschiedener Gruppen und Organisationen auf dem Programm. Viele Adressen und Kontakte konnten von der Schuleinheit Wilen übernommen werden, die im Juni 2008 eine solche Woche durchgeführt hatte und einigen Kindern eine nachhaltige Freizeitaktivität vermitteln konnte. Die Huber-und-Suhner-Stiftung wurde damals auf die Aktion aufmerksam und hilft nun in Absprache mit der Schulleitung Herisau mit, Kinder auf dem Weg zu einem Hobby zu informieren und motivieren. Die Stiftung unterstützt die Idee finanziell: Ariane Brunner, bei der die organisatorischen Fäden seit diesem Jahr zusammen laufen, wird von der Stiftung für ihre Arbeit entschädigt.

Werbung und Nachwuchs
Für die Schülerinnen und Schüler waren die Kurse grossmehrheitlich kostenlos. Einige Hin- und Rückwege konnten zu Fuss zurückgelegt werden, in anderen Fällen erfolgten die Transporte von der Müli zum Kursort und zurück per Bus oder mit Personenwagen von Eltern, die sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellten. Praktisch alle «Güxli-Stunden» waren von Eltern oder Lehrpersonen begleitet; letztere standen zudem im Schulhaus auf Pikett für organisatorische Dinge wie Mutationen oder Nachfragen. «Für die Vereine ist diese ‚Güxli-Woche’ natürlich auch eine gute Sache, weil sie auf diese Weise Werbung für ihre Aktivitäten machen können und im einen oder anderen Fall zu Nachwuchs kommen», sagt die Koordinatorin Ariane Brunner. (pd)

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 21.09.2009 - 08:13:23