In kritischen Situationen helfen
Herisau. Vor 20 Jahren lancierte Walter Feurer, heute in St. Gallen tätig, die Beratungsstelle für Ehe- Familien- und Lebensfragen in Herisau, Heiden und Teufen.
Im Jahr 2003 übernahm Brigitte Lachelier die Stelle und führt sie heute zusammen mit Jo Arnold. Im September feiert die Ehe-Beratung ihren 20. Geburtstag.
Probleme gibt es überall
In jeder Gemeinschaft, Ehe, Partnerschaft und Familie treten Konflikte auf. Selbst Singles bleiben davon nicht verschont. Bei einer Beratung ist das erste Gespräch jeweils gratis. Weitere Gespräche werden dem Einkommen und der familiären Situation angepasst.
Ansprechpartner mit Erfahrung
Die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen ist ein Angebot des Kantons Appenzell Ausserrhoden und der beiden Landeskirchen. Sie ist konfessionell neutral und stellt eine Beratung durch ausgebildete und erfahrene Fachleute zur Verfügung. Brigitte Lachelier und Jo Arnold bieten ihre Beratung Einzelpersonen, Paaren sowie ganzen Familien an.
Gemeinsam Lösungen finden
Oft trägt ein neutraler Blick oder ein neuer Impuls von aussen dazu bei, Missverständnisse zu klären, festgefahrene Situationen zu verändern und neue Wege zu beschreiten. Psychologische Begleitung und therapeutische Unterstützung kann zudem hilfreich sein, um persönliche Lebenskrisen oder familiäre Probleme zu bewältigen. «Die Bereitschaft ist entscheidend über den Erfolg der Therapie. Beide Partner müssen bereit sein, die Beziehung zu überdenken und sich zu engagieren.» meint Brigitte Lachelier.
Geredet wird viel in der Therapie. In offenen Gesprächen wird der Alltag besprochen. Was eintönig geworden ist und was man dagegen unternehmen kann. In konflikthaften Situationen sich versuchen abzuwechseln ist gemäss Brigitte Lachelier ein weiterer Weg zur Lösung der Probleme. Für die Partner gibt es zudem auch eine Art Hausaufgaben. «Viel wird auch Zuhause erledigt, da ist Eigeninitiative von Vorteil. Oft kommen auch die Paare selbst mit diversen Vorschlägen», so Lachelier.
Diverse Probleme
Gründe, weshalb Paare und Familien die Beratungsstelle aufsuchen gibt es viele verschiedene. Die Zahl der Klienten und Klientinnen, welche Hilfe beanspruchen, nehme leicht zu, es gebe jedoch oft Schwankungen, meint Lachelier. Die Partner sprechen heute grösstenteils offener über deren Problem, das vereinfacht den Weg zur Lösung sehr. Es gibt natürlich viele Schwierigkeiten, welche die Paare dazu bewegt, die Beratung zu beanspruchen. Brigitte Lachelier dazu: «Oft kommt es vor, dass eine junge Familie einem starken beruflichen oder finanziellen Druck ausgesetzt ist. Möglicherweise ist ein Kind unterwegs, man möchte die berufliche Laufbahn erweitern und vielleicht wird die Zwei-Zimmer-Wohnung dann doch auch zu klein und man möchte gerne in ein Haus ziehen. In solchen Phasen suchen die Paare oft die Beratungsstelle auf, weil sie einfach rundum Stress haben und nicht mehr weiter wissen.»
Jubiläum im September
Brigitte Lachelier und Jo Arnold planen für den September einen Event zur Feier unseres Jubiläums. «Sicherlich werden wir die Beratungsstelle, sowie die Arbeit, welche wir verrichten, den Besucher und Besucherinnen präsentieren. Eingeladen sind alle. Wie genau der Event ablaufen wird, wissen wir noch nicht genau. Aber es darf auch gelacht werden!» meint Lachelier. Der Event wird am Abend des 14. September im reformierten Kirchgemeindehaus stattfinden.



























