In fünf Tagen von der Eishalle zum Tennis-Stadion
Kreuzlingen. Im Februar findet in der Bodensee-Arena die Daviscup-Partie Schweiz gegen Polen statt. Die Eishalle muss in kürzester Zeit zum Tennisstadion umgewandelt werden.
Wie die Thurgauer Zeitung berichtet werden nach dem letzten Heimspiel des HC Thurgau am Sonntag, 27. Januar, Umbauarbeiten in der Eishalle Einzug halten. Damit für die Daviscup-Partie Schweiz gegen Polen vom 8. bis 10. Februar in Kreuzlingen alles bereitsteht, wird direkt nach dem Schlusspfiff mit den Arbeiten für den Tennisanlass begonnen. Der Zeitrahmen, um aus der Eishalle ein Tennis-Stadion zu machen, ist eng bemessen, das Team hat nur fünf Tage Zeit. Dazu kommt, dass den Spielern versichert wurde, dass sie bereits eine Woche vor dem Daviscup in der Halle trainieren können.
Im zehnköpfigen Umbauteam hat man sich bereits gut organisiert. Zuerst werden die Eisschicht und die eingebrachten Werbeblachen entfernt. Das Eis wird beidseitig erwärmt und bis Montagmorgen abgetragen. Danach müssen noch die Banden am Eisfeld sowie alle Werbetafeln entfernt werden. Es darf keine einzige Werbebotschaft in der Arena sichtbar sein, so die Vorlagen der Daviscup-Verantwortlichen.
In einem weiteren Arbeitsschritt werden die Tribünen mit 3000 Sitzplätzen und die VIP-Logen erstellt. Der Boden wird verlegt und präpariert. Wenn alles planmässig verläuft, werden die Spieler ab dem 2. Februar täglich in der Halle trainieren.
Die Partie in der Bodensee-Arena ist der erste Auftritt des Schweizer Daviscup-Teams in der Deutschschweiz seit 2001. Für die Bodensee-Arena ist die Austragung dieses Events ein grosser Erfolg. Der Daviscup in Kreuzlingen: Werbung für den ganzen Kanton und vielleicht spielt beim nächsten Mal sogar Roger Federer im Thurgau.
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