«Impfkampagne gegen Gebärmutterhalskrebs»
TG. Frauen innerhalb der CVP und über Parteigrenzen hinaus zu bewegen und zu verbinden, ist das Leitmotiv der CVP Frauen Thurgau.
An ihrer Jahresversammlung in Amriswil wurde Rückschau gehalten. Das anschliessende Referat zur «Impfkampagne gegen Gebärmutterhalskrebs» gab zu engagierter Diskussion Anlass.
Für die Kommunikation unter den Frauen wird aus Kosten- und Effizienzgründen vor allem das Internet genutzt. Neben der Website und einem Newsletter mit Stellungnahmen zu aktuellen Themen, sind die CVP Frauen neu im Facebook präsent. «Die Jungen machen es uns vor, wie sich Gleichgesinnte innert kurzer Zeit finden und für ihre Anliegen mobilisieren können» meint Simone Curau-Aepli, die die Vereinigung nun als Präsidentin führt, da die Co-Präsidentin, Esther Wolfensberger, aus familiären Gründen das Amt nicht mehr ausüben kann. Im September wird eine durch die CVP Frauen initiierte parteiübergreifende Impulsveranstaltung stattfinden, die sich mit der Minarettfrage befasst.
Mit der Impfkampagne Chancengleichheit schaffen
Vor einem sehr interessierten Publikum erläuterte Judith Hübscher Stettler, Beauftragte für Gesundheitsförderung im Kanton Thurgau, die «Impfkampagne gegen Gebärmutterhalskrebs». Sie wurde durch die praktizierende Ärztin, Brigitt Bohner, mit kritischen Fragen herausgefordert. Die sexuelle Aufklärung sei im Thurgau noch nicht in allen Schulen befriedigend abgedeckt und die Impfkampagne sei ein Beitrag zum «Public Health». Die Referentin unterstützte das Votum aus dem Publikum, dass ein erhöhtes Körperbewusstsein und regelmässige Untersuchungen bei der Gynäkologin eine Impfung überflüssig machen würde.



























