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Im Kampf gegen Verkehrssünder

AR. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden werden fast täglich Verkehrskontrollen durchgeführt. Aufgepasst an Pfingsten.

An Ostern fischte die Ausserrhoder Kantonspolizei in nur drei Stunden 34 Fahrzeuglenker aus dem Verkehr, die die Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde überschritten haben. Nun hat die Polizei die Geschwindigkeitskontrollen verstärkt.

Frühe Einladung auf die Strasse
Das schöne Wetter und die bereits sommerlichen Temperaturen sorgten dafür, dass Motorradfahrer bereits im April oder gar schon Ende März in den Genuss kamen, ihre Lieblinge aus den Garagen zu holen. Doch auch Autofahrer lassen sich vom schönen Frühlingswetter gerne dazu verleiten, das Gaspedal etwas fester zu drücken. Mehrere Führerausweisentzüge am Osterwochenende haben die Kantonspolizei dazu gebracht, die Kontrollen zu verstärken.

Beinahe tägliche Kontrollen
Nach Angaben von Willi Moesch, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, lag die Zahl der zusätzlichen Verkehrskontrollen im Monat April bei 33. Nebst den drei festen Kontrollpunkten in Teufen, Heiden und Herisau sei jeweils täglich noch eine zusätzliche Kontrolle unterwegs, die ihren Standort stets wechsle und die Kontrollen mit einem mobilen Lesegerät durchführe.

Gemischte Gefühle
Mehrheitlich zeigen sich die Verkehrssünder einsichtig. «Je näher die Sünder an einen Ausweisentzug rankommen, umso gereizter sind sie», so Moesch weiter. Für die Polizei sei es auch nicht immer einfach, beispielsweise einem Berufschauffeur, den Ausweis zu entziehen. Grösstenteils handelt es sich bei den «Rowdies» jedoch um Personen, die zwischen 18 und 30 Jahren alt sind. Darunter sind auch viele Neulenker.

Mädchen tödlich verunglückt
Schon seit Ende März lädt das Wetter auf die Schweizer Strassen ein. Sei es mit dem Motorrad, dem Auto oder mit dem Velo. Das schöne Wetter und die trockene Fahrbahn bewegt immer mehr Motorradfahrer dazu, eine Fahrt mit ihrer Maschine zu tätigen. Umso höher ist auch das Unfallrisiko. Im April ist in Urnäsch ein 17-jähriges Mädchen bei einem Motorradunfall tödlich verunglückt. Dieser sowie andere kleinere Unfälle, die sich bis jetzt ereignet haben, seien jedoch nicht auf das Rasen zurückzuführen, so Moesch.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 23.05.2007 - 12:16:00