Im Jahr 2023 sicher im Internet unterwegs
Cyberkriminalität hat Schweizern im Jahr 2022 grosse Probleme bereitet. Der Trend zu immer komplexer werdenden Angriffen wird sich wahrscheinlich auch 2023 fortsetzen. Durch Remote-Work und die weit verbreitete Nutzung von Endgeräten, die ständig mit dem Internet verbunden sind, erhalten Hacker mehr Angriffsfläche. Dadurch steigt auch die Zahl der Opfer von erfolgreichen Angriffen im Internet.
Doch wie schützt man sich vor solchen Angriffen? Und was sollte man sonst noch beachten, um im Internet sicher unterwegs zu sein? All das erfahren Sie im folgenden Artikel.
Anti-Virus-Programme schützen nachhaltig
Alle Endgeräte bieten heute integrierte Anti-Viren-Programme, die Sie vor Malware schützen. Viele Experten stellen jedoch infrage, ob Software von Drittanbietern wie etwa Avast, McAfee, Norton und Kaspersky einen signifikanten Mehrwert bietet.
Diese Frage zu beantworten, ist nicht so einfach. Fakt ist aber, dass Anti-Virus-Softwares von namhaften Herstellern mehr Funktionen bieten als Lösungen wie etwa der in Windows integrierte Windows Defender. Gerade Nutzer mit wenig Erfahrung können von diesen zusätzlichen Features profitieren, die Anti-Virus-Programme bieten. Sie können nämlich unter anderem die Geschwindigkeit Ihres Geräts verbessern.
Darüber hinaus bieten Anti-Virus-Programme ein Gefühl von Sicherheit. Dies ist aber nicht unbedingt ein Vorteil, da sich viele von der vermeintlichen Sicherheit verleiten lassen, auf unseriöse Websites zuzugreifen. Trotz Anti-Virus-Programm sollte man darauf achten, auf welche Websites man zugreift.
Halten Sie Ihre Geräte auf dem neusten Stand
Der wohl wichtigste Tipp, um Ihre Geräte vor Viren und Malware zu schützen? Führen Sie regelmässig Updates durch. Dies gilt nicht nur für Ihre Anti-Virus-Programme, sondern allgemein für alle Treiber und die Firmware Ihres Geräts. Auf modernen Geräten – Desktops, Smartphones und Tablets – gestaltet sich die Durchführung von Updates schnell und unkompliziert, sodass es wirklich keinen Grund mehr gibt, bei diesem Thema nachlässig zu sein. In der Regel werden die Nutzer automatisch über Updates informiert.
Der wichtigste Faktor für Sicherheit bleibt der Nutzer
Trotz aller Cybersecurity-Tools ist es am Ende der Nutzer, der den grössten Einfluss auf seine Sicherheit hat. Wer im Internet unseriöse Seiten meidet und sorgsam mit seinen Nutzerdaten und Passwörtern umgeht, hat wenig zu befürchten.
Vermeiden sollte man das Klicken auf Links, deren Seriosität man nicht einschätzen kann – insbesondere bei pornografischen Inhalten, Glücksspiel oder Kryptowährungen. Diese drei Felder werden von vielen Kriminellen genutzt, um Kunden mit Lockangeboten zu unüberlegten Schritten zu bewegen.
Ein weiterer Fehler, den viele Nutzer begehen? Dasselbe Passwort für verschiedene Websites oder Apps zu verwenden. Wird die Sicherheit des Passworts durch einen Datenleak komprimiert, besteht plötzlich enorme Gefahr. Nutzen Sie daher individuelle Passwörter. Natürlich sollten dabei auch die gängigen Empfehlungen zu Passwörtern beachtet werden. Vermieden werden sollten Namen, Geburtstage oder einfache Zahlenfolgen, die leicht erraten werden können.
Ganz besondere Gefahr besteht zudem immer dann, wenn der Nutzer auf illegale Inhalte zugreifen möchte, wie etwa Sport-Streams oder bestimmte Materialien auf Filesharing-Plattformen. Abgesehen von rechtlichen Problemen besteht hier die Gefahr, mit Malware in Kontakt zu kommen. Der beste Schutz? Illegale Inhalte meiden.
Titelbild: 13_Phunkod – shutterstock.com



























