Im Fokus stehen Krise und Kinderbetreuung

St. Gallen. Seit einigen Jahren pflegt die Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) mit dem Gemeindetag von Baden-Württemberg aktiven Kontakt.

Beide Organisationen sind überzeugt, dass Sie von einander lernen und gemeinsam für Ihre Länder Lösungen erarbeiten können.  Seit einigen Jahren pflegt die Vereinigung der St.Galler Gemeindepräsidentinnen und
Gemeindepräsidenten (VSGP) mit dem Gemeindetag von Baden-Württemberg aktiven Kontakt. Ziel
dieser Kontaktpflege auf kommunaler Ebene ist, gemeinsame Probleme zusammen zu analysieren
und angepasst auf sein eigenes System, Lösungen zu finden.

Wo Berührungspunkte sind, soll  gemeinsam agiert werden. In diesem Jahr hat die VSGP die Delegation von Baden-Württemberger Bürgermeistern nach St.Gallen geladen. Die Vertreter des Gemeindetages Baden Württemberg sind der Einladung vollzählig gefolgt und vertreten hiermit 1‘055 Städte und Gemeinden mit 6,9 Millionen Einwohnern. Dies dokumentiert das grosse Anliegen des gegenseitigen Austausches.

Wichtiger Erfahrungsaustausch in der Krise
Im Vordergrund des Treffens stand die Diskussion über die konjunkturelle Lage und deren Auswirkungen auf das Gemeindewesen. Dabei wurde der Fokus auf die Autoindustrie gelegt, da Baden-Württemberg sehr stark von der Automobilindustrie abhängig ist und die Firmen im Rheintal starke Zulieferer für die Autoindustrie sind. Ein weiteres wichtiges Thema war die Kinderbetreuung. So war auch die St.Galler Schulrätin, Frau Barbara Eberhard dabei, um zu hören, wie die Deutschen Kollegen mit diesem Thema umgehen. Der Präsident der VSGP, Beat Tinner, hofft, gewisse Lösungsansätze der Baden-Württemberger Kollegen auf das eigene System übertragen zu können. 

Gemeinde als Garant in der Krise
Der Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, Roger Kehle, ist überzeugt, dass gerade in der Krise der gegenseitige Austausch zwischen den Ländern wichtig ist, um eigene Überlegungen gegen prüfen zu lassen. Er ist überzeugt, dass die Gemeinde gerade in der Krise für die Einwohnerinnen und Einwohner als Garant für Stabilität da sein muss. Beat Tinner ist beeindruckt,

welche «Renaissance» die Gemeinden und Städte in Baden-Württemberg erfahren und wie sehr die
Bürger die aktive Übernahme von Verantwortung schätzen. Für ihn ist wichtig, dass die Gemeinden bei Investitionstätigkeiten und bei der Steuerpolitik alle am gleichen Strick ziehen. Im Anschluss an den regen Austausch genossen die Gäste aus Baden-Württemberg eine nicht alltäglich Stadtführung durch St.Gallen mit speziellen kulinarischen Höhepunkten.
 

St.Gallen / 30.04.2009 - 10:29:38
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