«Ich habe einen Traumjob»
Berg/TG. Anita Buri ist als Event-Moderatorin, Model und in der Werbung unterwegs. Im Interview erzählt die Ex-Miss von ihren Plänen und unerfüllten Träumen.
Anita Buri, Sie haben diverse Werbeverträge mit verschiedenen Firmen und sind in Werbeclips zu sehen. Was gefällt Ihnen an der Werbung?
Es ist sehr interessant zu sehen, was backstage abläuft, bis ein solcher Werbeclip fertig ist. Ich lerne dabei nicht nur zu posieren und zu modeln, sondern auch, was es alles braucht, damit die Werbung ankommt und funktioniert. Natürlich stehe ich gerne zur Verfügung für ein Produkt von dem ich überzeugt bin, wie zum Beispiel Ariel.
Wie wichtig ist für Sie das Produkt, für welches Sie werben? Und was braucht eine Werbung, um Sie als Aushängeschild zu bekommen?
Ich muss vom Produkt überzeugt sein und dieses auch privat verwenden können. Das Ganze soll echt sein und keine Show. Ich freue mich, wenn ich auch in Zukunft auf dieser Schiene weiterfahren kann.
Sie sind auch Mutter und Hausfrau. Wie können Sie diese Aufgabe mit Ihrem Berufsleben vereinbaren?
Meine Aufträge sind sehr unterschiedlich. Wenn ich tagsüber arbeite, dann organisiere ich ein Familienmitglied, zum Beispiel meine Mutter, das in dieser Zeit, in der ich arbeite, mein Kind hütet. Meistens arbeite ich aber abends oder nachts. Wenn ich einen Event moderiere oder auf einer Modeschau laufe, dann schaut mein Ex-Mann Marc Hodel zu unserem Sohn. Wir helfen uns gegenseitig wo wir können.
Sie moderieren verschiedenste Anlässe. Teilweise auch im Fernsehen. Haben Sie vor, als Moderatorin den endgültigen Sprung ins Fernsehen zu schaffen?
Wenn ich ehrlich bin, war das schon immer mein Traum. Schon seit ich 1999 Miss Schweiz wurde. Bis jetzt hatte ich vor allem bei Tele Ostschweiz die Möglichkeit, TV-Luft zu schnuppern. Ich habe aber noch keine fixe Sendung. Dieser Wunschtraum ist immer noch unerfüllt und ich halte meine Augen und Ohren offen.
Es ist allerdings nicht einfach, da festen Fuss zu fassen, das habe ich bereits gespürt. Ich möchte aber auch nicht um jeden Preis TV-Moderatorin sein. Ich muss schon hinter der Sendung stehen können, für die ich arbeiten würde. Die Event-Moderation, die ich nun schon seit zehn Jahren mache, füllt mich bis jetzt auch ziemlich aus und macht mir total Spass. Ich kann dies als Traumjob bezeichnen.
Ihre Projekte und Aufträge wechseln immer wieder. Gibt es auch in naher Zukunft etwas Neues?
Als nächstes moderiere ich einen Kids Event mit Modeschau. Ich freue mich darauf, denn Kinder sind ein dankbares Publikum.Im Februar unterrichte ich gemeinsam mit meiner Tanzgruppe «Las Missticas» einen Anfängerkurs fürs «Salsa, Batchata und Merengue» am Salsafestival im Kongresshaus in Zürich.
Sie erwähnten ihre Tanzgruppe «Las Missticas». Was genau bekommt man von der Gruppe zu sehen?
Wir sind eine Salsa Ladystyle Tanz-Showgruppe und bieten Unterhaltung für zirka zehn Minuten an. Wir zeigen verschiedenen Tanzeinlagen für diverse Veranstaltungen. Dies ist in meinen Augen ein Hobby. Es ist schön, wenn wir den Leuten mit fetzigen Latino Rythmen Freude machen können. Wir treten zum Beispiel an Messen, Privatanlässen und Partys auf.



























