IBT stellt sich neuen Herausforderungen
Friedrichshafen. Das zweite Tourismusforum der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH (IBT) stand ganz im Zeichen der Markenbildung «Internationale Bodenseeregion».
Die im vergangenen Jahr erstmals von der IBT lancierte Tagung versteht sich als Plattform für Information, Austausch und Weiterbildung der Tourismusbranche am See. «Mit dem Tourismusforum geben wir einmal im Jahr allen interessierten Bodenseetouristikern die Möglichkeit, sich auf den neuesten Stand unserer Aktivitäten und Projekte zu bringen. Gleichzeitig möchten wir Anregungen und Hintergrundinformationen vermitteln, die den Blick über das touristische Tagesgeschäft hinaus lenken und es zugleich inspirieren», erklärt IBT-Geschäftsführerin Daniela Pahl-Humbert.
So startete das diesjährige Forum nach einem Grußwort von Landrat Lothar Wölfle, dem Vorsitzenden der IBT-Gesellschafterversammlung, mit einem Rückblick auf das IBT-Jahr 2008. Im Zentrum der Präsentation von Daniela Pahl-Humbert standen die Aktivitäten rund um die Fußball-Europameisterschaft 2008. Mit medienträchtigen Aktionen ist es der IBT gelungen, die Bodenseeregion im Rahmen der grenzüberschreitenden Großveranstaltung erfolgreich zu präsentieren.
Im kommenden Jahr stellt sich die IBT neuen Herausforderungen. Neben der Neukonzeption der Bodensee-Erlebniskarte steht die Entwicklung und Etablierung der Marke «Internationale Destination Bodensee» auf der Agenda der IBT. Dafür verständigen sich die Touristiker begleitet von Experten auf Kernwerte und definieren Qualitäten, die die Region ausmachen und von ähnlichen Regionen abgrenzen. So soll eine Bodensee spezifische Markenfamilie entstehen. Als Gastreferent zu diesem Thema konnte Peter Zimmer, Tourismusberater, gewonnen werden. Unter dem Titel «Vom Fluch der Karibik am Internationalen Bodensee» rückte er die Wichtigkeit eines professionellen Destinationsmanagements und einer konsequenten Markenführung ins Zentrum seines Vortrags. Mit geschultem Blick von außen attestierte er der Bodenseeregion beste Voraussetzungen als Marke und regte bereits konkrete Maßnahmen auf dem Weg dorthin an.
In einem weiteren Gastvortrag plädierte Jörn Brunotte, Geschäftsführer der :beramus Museumsberatung Berlin und der Culture to go GbR, unter dem Titel «Reiseziel Kultur» für Kulturtourismus als Chance. Er lieferte Impulse für eine konstruktive Zusammenarbeit von Touristikern und Kulturschaffenden.



























