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IBT legt positiven Jahresabschluss vor

Thurgau. Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH legt einen positiven Jahresabschluss vor. Dies wurde an der Gesellschafterversammlung bekannt gegeben.

Auf der gestrigen Gesellschafterversammlung der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH (IBT) wurde der Jahresabschluss 2008 der Marketingorganisation auf Empfehlung des Aufsichtsrats genehmigt. Damit ist die IBT ausgehend von einer guten schwarzen Null ins neue Geschäftsjahr gestartet, in dem die gezielte Entwicklung und Positionierung der Tourismusregion Bodensee auf der Agenda steht.

Alle zehn Gesellschafter haben sich noch einmal explizit für die Durchführung des Markenprojekts «Positionierung der Tourismusregion Bodensee zur Optimierung des Destinationsmanagements» ausgesprochen. «Die klare Profilierung und Positionierung der Tourismusregion Bodensee im Wettbewerb steht auf unserer Prioritätenliste ganz oben – und damit einhergehend die Abstimmung der Aufgabenverteilung unter den internationalen Partnern», erklären Geschäftsführerin Daniela Pahl-Humbert, Aufsichtsratsvorsitzender Minister a. D. Ulrich Müller und der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung Landrat Lothar Wölfle unisono.

Die Marketingorganisation finanziert sich zu großen Teilen aus Zuschüssen. Rund 600.000 Euro fließen ihr jährlich von den Gesellschaftern zu. Zusammen mit dem Zuschuss des Landeswirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie Einnahmen aus Projekten, der Bodensee-Erlebniskarte und dem Marketing standen der IBT 2008 damit insgesamt rund 1,47 Millionen Euro zur Verfü-gung. «Wir verbuchen eine hohe Refinanzierungsquote», so Daniela Pahl-Humbert. Projekte wie die Bodensee-Erlebniskarte tragen sich weitgehend selbst. Außerdem bewirbt sich die IBT regelmäßig um projektbezogene Interreg- und PLENUM-Fördermittel. Im Jahr der Fußball-Europameisterschaft konnte sie hierüber umfangreiche Marketingmaßnahmen rund um den Großevent realisieren.

Im Zentrum des Fußballbahrjahres stand dabei die von der IBT initiierte Fußball-Mini-EM. Junior-Mannschaften der Vereine aus den Bodensee-Anrainerländern traten unter dem Motto «Wir spielen den Ball um den See» parallel zur EM gegeneinander an. Die Endspiele fanden dabei medienträchtig auf im See schwimmenden Fußballfeldern vor Romanshorn, Langenargen und Bregenz statt. Ein Bodensee-Imagefilm, den die IBT anlässlich der Mini-EM drehen ließ, brachte ihr auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin im März 2009 noch den begehrten Tourismusfilmpreis «Das Goldene Stadttor» ein. In der Kategorie Event erzielte der Film den zweiten Platz.

Stetig steigende Gästezahlen
Eine positive Bilanz ließen auch die Ankunfts- und Übernachtungszahlen für das Jahr 2008 zu. In der Region deutscher Bodensee und Oberschwaben sind im Zeitraum von Januar bis Dezember 2008 rund 6,8 Millionen Übernachtungen und damit ein Zuwachs von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Auch die Anzahl der Ankünfte stieg sogar um 4,1 Prozent auf 1,9 Millionen. Damit liegt die Bodenseeregion bei den Ankünften deutlich über dem Landesdurchschnitt 2008 (Baden-Württemberg gesamt: Ankünfte +3,1 Prozent), bei den Übernachtungen gut im Schnitt (Baden-Württemberg gesamt: Über-nachtungen +2,9 Prozent). Augenfällig dabei: die Aufenthaltsdauer sinkt. Der See wird immer häufiger zum Kurzreiseziel.


Die IBT GmbH – kurz skizziert

Die Internationale Bodensee Tourismus GmbH – kurz IBT – vermarktet die Bodenseere-gion überregional und international. Die Marketingorganisation wurde 1997 in Konstanz gegründet. Unter ihrem Dach bündeln sich Interessen und Kompetenzen, Mittel und Akteure von zehn Gesellschaftern. Dazu zählen der Bodenseekreis, die Landkreise Konstanz und Lindau, die Oberschwaben Tourismus GmbH (OTG), die Vorarlberg Tourismus GmbH, das Fürstentum Liechtenstein, Thurgau Tourismus, St.Gallen Bodensee Tourismus sowie Schaffhausen Tourismus.

Partner aus dem nichtkommunalen Bereich, wie beispielsweise touristische Leistungsträger, haben sich im IBV zu einem Förderverein zusammengeschlossen und bilden gemeinsam den zehnten Gesellschafter der IBT. Kontrolliert wird die IBT durch einen zehnköpfigen Aufsichtsrat. Den Vorsitz hat Ulrich Müller, MdL und Minister a.D. 16 Experten der Branche sitzen im Marketingbeirat, der die IBT in allen Kernfragen berät.

ThurgauThurgau / 28.04.2009 - 09:40:22