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HSCK-Siegtor vier Sekunden vor dem Abpfiff

Handball. Gabor Fülöp bescherte dem HSC Kreuzlingen vier Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Siegtreffer.

Das 1.-Liga-Team aus Kreuzlingen scheint in der wichtigen Phase der Meisterschaft, in welcher die Weichen im Kampf gegen den Abstieg gestellt werden, wieder zu seiner Heimstärke gefunden zu haben. Vor 200 Zuschauern glänzte die Mannschaft von Trainer Roger Bertschinger in der Egelseehalle gegen den Tabellendritten vom Zürichsee mit einem sehr starken Auftritt. Die Thurgauer wussten als Kollektiv zu gefallen, welches besonders in der Defensive ausgezeichnete Arbeit leistete.

Am Favoriten dran
Seit Wochen in einer Hochform, konnte HSCK-Keeper Lesko sein Team dank einer Vielzahl von spektakulären Paraden gerade in der wichtigen Startviertelstunde im Spiel halten. Den gut organisierten Gästen gelang es trotz anfänglicher spielerischer Vorteile nicht, gross davonzuziehen. Die Einheimischen lagen nie mehr als zwei Tore zurück und blieben spürbar stets am Favoriten dran. Dank einer Steigerung glückte kurz vor der Pause noch der psychologisch wichtige Ausgleich zum 9:9.

Das Glück erzwungen

Der zweite Durchgang ging ähnlich spannend weiter. Zuerst ging Kreuzlingen mit zwei Treffern in Führung, bevor man in einer hektischeren Phase mit drei Ausschlüssen in relativ kurzer Folge diesen Vorsprung preisgeben musste. Eine Viertelstunde vor Schluss war man mit 15:17 in Rücklage.

Die Gastgeber drehten nun aber gewaltig auf. Innerhalb von sieben Minuten erzielten sie sieben Treffer und waren in der 54. Minute 21:18 voran. Noch sollte dies aber nicht die Vorentscheidung bedeuten. Die Zürcher liessen nämlich nicht locker und schafften beim 22:22 und 23:23 in der Schlussminute nochmals den Gleichstand. Der HSCK war jedoch an diesem Abend gewillt, das Glück zu erzwingen. Der Ungare Gabor Fülöp krönte seine prächtige Darbietung vier Sekunden vor dem Abpfiff mit dem Tor zum 24:23.

Chance nachzulegen
Mit diesem nicht unbedingt erwarteten doppelten Punktgewinn ist der HSC Kreuzlingen als neuer Tabellenneunter erstmals seit langem wieder über dem ominösen Strich. Den Grenzstädtern winkt nun die grosse Chance, im nächsten Heimspiel (28. Februar, 18.15 Uhr) gegen den Ranglistenvorletzten Seen Tigers mit einem weiteren Sieg Distanz zur Abstiegszone zu gewinnen.

Kreuzlingen – Albis Foxes ZH 24:23 (9:9)

Sporthalle Egelsee. – 200 Zuschauer. – Sr. Bühlmann/Huber.

Strafen: 4mal 2 Minuten plus Rote Karte (59:58 Kraljevic) gegen Kreuzlingen, 2mal 2 Minuten gegen Albis Foxes.

Kreuzlingen: Lesko/Engeli; Bader (1), Bärtschi (6), Baumann (2/1), Briegmann (1), Fülöp (6), Gacsalyi, Kraljevic (6/1), Mierzwa (1), Obert (1), Sicurella, Thoma.

Albis Foxes: J. Waespe; Blaser (3), Jäger (1), Kietzmann (3/2), Kümmmerli (1), Muths (3/2), Rothenfluh (2), Saner (3), Schoch (3), Trachsler, N. Waespe (4).

Bemerkungen: Kreuzlingen in der zweiten Halbzeit ohne Mierzwa (Handverletzung).

 

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Bild 2 in Grossansicht

 

ThurgauThurgau / 23.02.2009 - 16:34:43