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Honigprobenanalyse verläuft positiv

TG. Von den 554 Honigproben, die bisher bei den Thurgauer Bienenhaltern abgeholt wurden, liegen fast alle Resultate vor.

In 551 Fällen konnte kein Streptomycin nachgewiesen werden. Nur eine Probe überschritt den Toleranzwert von 0,01 mg pro Kilogramm Honig.
Im Frühjahr wurde zur Bekämpfung des Feuerbrands wiederum das Pflanzenschutzmittel Streptomycin in den Obstanlagen des Thurgaus und der angrenzenden Kantone eingesetzt werden. Daher muss der Honig von rund 800 Standorten im Thurgau auf Streptomycinrückstände untersucht werden. Betroffen sind Bienenstandorte, die maximal zwei Kilometer von einer behandelten Obstanlage entfernt sind. Von den bisher im Auftrag des Landwirtschaftsamts eingesammelten 554 Honigproben liegen dank der guten Vorbereitung der Kampagne und der zügigen Analyse im Kantonalen Labor auch bereits 552 Resultate vor. In 551 Fällen konnte kein Streptomycin nachgewiesen. Nur in einer Probe wurde bisher der Toleranzwert von 0,01 mg Streptomycin pro Kilogramm Honig überschritten. Die betroffenen100 kg Honig werden vom Schweizerischen Obstverband aufgekauft und entschädigt. Von zwei Proben steht das Resultat der Analyse noch aus.

Die Bienenhalter aus dem betroffenen Gebieten, die bisher noch keine Probe bereitgestellt haben, sind aufgefordert mit den Honigprobennehmern Kontakt aufzunehmen. Imker, deren Frühjahrshonig nicht beprobt wurde, müssen zwingend den Sommerhonig analysieren lassen.

ThurgauThurgau / 13.07.2009 - 09:43:19