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Höhen und Tiefen im Sportzentrum-Jahr

Herisau/AR. Das Sportzentrum verzeichnet 2009 Erfolge im Kampf um ein möglichst kleines Defizit.

So kann dank innovativen Massnahmen der Umsatz gesteigert werden. Einige Bereiche hingegen entwickeln sich nicht wie erhofft.

Das Sportzentrum kann im laufenden Jahr Erfolge vorweisen. So wurde auch dank dem durchgehenden Sommereis der Umsatz der Eishalle deutlich erhöht, was für den kommenden Sommer einiges bezüglich Umsatzsteigerung verspricht. Auch das Sportzentrum als ganzes scheint dank verschiedener Marketing- und Verkaufsbemühungen auf ein Wachstum zuzusteuern, allerdings nur beim Umsatz und nicht beim Ertrag.

Ein Sorgenkind bleibt der Wellness-Bereich. Hier dürften die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr kaum gesteigert werden. Daran änderte auch die Aktion zwei für eins im Oktober nichts, so dass die Budgetvorgaben nicht eingehalten werden können. Beim Freibad fällt die Bilanz ebenfalls durchzogen aus. Die neue Kletterwand kam sehr gut an und trotz des schlechten Sommers erhöhte sich die Zahl der Eintritte leicht. Das Budget dürfte jedoch trotzdem zu ehrgeizig sein.

Inwieweit externe Faktoren wie die Wirtschaftskrise oder die Angst vor der Schweinegrippe (vor allem in den Bereichen Hallenbad und Wellness) auf das Resultat drücken, ist offen. Ebenfalls offen ist, wie gross das Defizit des Sportzentrums insgesamt ausfallen wird. Nach einer vorsichtigen Schätzung von Geschäftsleiter Willi Alder dürfte es tiefer als das letztjährige Defizit, aber höher als das Budget liegen. Für 2010 rechnet die Geschäftsleitung mit einem Fehlbetrag von 411’000 Franken, was einer Kostendeckung von 85 Prozent entspräche. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die lokalen Vereine die Anlagen zu günstigen Konditionen mieten dürfen.

Der Kostenwahrheit dürfte sich das Sportzentrum 2011 noch mehr nähern: Dannzumal werden erstmals die Zahlen eines ganzen Betriebsjahres nach dem Brand 2007 und seinen Folgen einfliessen, nämlich die Ergebnisse des laufenden Jahres 2009, was die Budgetierung deutlich verlässlicher machen sollte, auch wenn die üblichen Unabwägbarkeiten wie etwa das Wetter bestehen bleiben. Unabhängig von den jeweiligen Zahlen ist klar: das Sportzentrum ist ein wichtiger Teil der Herisauer Infrastruktur und ein Imageträger, der aber auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen bleibt.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 21.12.2009 - 10:22:50