Hohegg: FDP gegen Rückzonung
Gais. Der Vorstand der FDP Gais hat sich mit dem Projekt «Hohegg» befasst und das Projekt wie auch die Rückzonungsbestrebungen einer kritischen Würdigung unterworfen.
Die FDP Gais ist «unter Berücksichtigung aller Tatsachen der Meinung, dass das Genehmigungsverfahren durch die Gemeinde ohne Rückzonung zu behandeln und zu verabschieden ist.» Das geht aus einer Mitteilung hervor.
Grundsätzlich begrüsst es die FDP Gais, wenn sich das Dorf und die ganze Gemeinde moderat weiterentwickeln. Dazu gehört es auch, dass eingezontes Bauland entsprechend der jeweiligen lokalen Gegebenheiten überbaut werden kann. Dieser Punkt sticht umso mehr, weil bei einer guten Nachfrage in der Gemeinde aktuell ein eher knappes Angebot besteht. Die nun im Bewilligungsprozess stehende Überbauung „Hohegg“ ist zonenkonform und wird auch den Ansprüchen des Heimatschutzes entsprechen. Zudem besteht ein rechtsgültiger Quartierplan. Deshalb begrüsst es die FDP Gais ausdrücklich, dass die Baukommission in diesem Fall um weitere Mitglieder des Gemeinderates sowie Fachleute des Heimatschutzes ergänzt worden ist.
Frage der Rechtssicherheit
Die in der eingereichten Bittschrift geforderte Rückzonung würde der Rechtssicherheit komplett widersprechen. Die finanziellen Folgen kämen die Gemeinde Gais und damit alle Steuerzahlenden teuer zu stehen. Zudem erscheint es der FDP Gais als sinnvoll, an dieser ausgezeichneten Wohnlage, die notabene bereits überbaut ist, auch Wohnraum zu schaffen. Damit wird für die Gemeinde neues Steuersubstrat generiert und das lokale Gewerbe wird ebenfalls gestärkt.
Schliesslich geht es der FDP Gais noch um einen weiteren zentralen Punkt, wie es weiter heisst: Sie wendet sich entschieden dagegen, «dass in der Gemeinde in erster Linie eine Verhinderungspolitik gelebt wird, statt dass man gemeinsam nach vorne schaut.»



























