Hoffnung auf Sieg
Urnäsch. Der Skiclub Urnäsch ist für die Ostschweizer Meisterschaft bereit. Man darf auf die Leistung der Skifahrer gespannt sein.
Kommenden Sonntag, 24. Februar organisiert der Skiclub Urnäsch unter der Leitung von Werner Altherr mit gegen 50 Helferinnen und Helfern die Slalom-Meisterschaften des Ostchweizer Skiverbandes OSSV im liechtensteinischen Malbun. Durch sehr gute Kontakte des SCU zu den Liftbetreibern in Malbun stehen für die Rennen beste Infrastruktur und weltcupwürdige Kunstschneepisten zur Verfügung. Der erste Lauf wird um 10 Uhr, der zweite um 13.15 Uhr gestartet. Das Ziel befindet sich unmittelbar beim Parkplatz der Talstation Täli/Hochegg.
Medaillenanwärter aus dem Appenzellerland
Nachdem bereits am Samstag in Unterwasser die Riesenslalom-Meistertitel vergeben werden, kommen am Sonntag die Slalomkünstler zum Einsatz. Insgesamt werden in drei Kategorien JO, Junioren und Aktive um die OSSV-Meistertitel gefahren. Dabei zählen auch die Appenzellerinnen und Appenzeller zum Favoritenkreis. Bei den Aktiven dürfen sich die Elitefahrer Sandro Matitz (Oberegg) und Michael Schneider (Brülisau-Weissbad), die beide letzten Winter noch dem Juniorenkader des OSSV angehörten und in diesem Winter in der Kategorie der besten 150 Athleten der Schweiz (Elite) starten, berechtigte Hoffnungen auf einen vordersten Platz machen. Bei den Junioren darf man auf die Leistungen der Oberegger Fabio Grand (Jg 1992) und Marc Bischofberger (Jg 1991), der nach einer langen Verletzungspause jetzt wieder erste FIS Rennen bestreitet, gespannt sein. Beide gehören dem OSSV-Kader an und trainieren im nationalen Leistungszentrum in Davos. Auch der Gontener Andreas Mittelholzer (Urnäsch) und die Gossauerin Kathrin Moser, die beide mit Jg 1992 als Jüngste dem OSSV-Junioren-Kader angehören, könnten mit einem Exploit ein Top-Resultat erreichen.
Weber in der Favoritenrolle
Bei den JO (Jahrgang 1993 bis 1996) möchte der Herisauer Ralph Weber (Gossau) seine konstanten Topp-Leistungen in diesem Winter mit einem Podestplatz bestätigen. Durch seinen Sieg am letzten Wochenende am LEKI-Cup-Rennen in Amden zählt er sogar zu den Titelanwärtern. Gespannt darf man auch auf die Leistung der übrigen Kaderfahrer aus den umliegenden Skiclubs, die im Stützpunkt Appenzellerland unter der Leitung von Hannes Patigler mit Lisa Zinniker und Rolf Altherr hauptsächlich mit der Sportschule Wildhaus trainieren, gespannt sein. Bei den JO (Jg 93 bis 96) haben die Kaderfahrer Matthias Federer (Gossau), Nicola Ruckstuhl (Bühler) aber auch die jüngeren Nicola Niemeyer (Gossau), Dano Waldburger (Bühler) und Simon Egli (Gossau) Ambitionen auf einen Spitzenplatz. Bei den JO Mädchen versucht das Urnäscher-Trio Eliane Fuchs, Daniela Altherr und Stefanie Menet zu Meisterschaftsmedaillen zu kommen. Gespannt darf man sicher auch die Leistung der erst 12-jährigen Lokalmatadorin Therese Altherr sein.
Das Rennen zählt zum Cup
Am Slalom in Malbun können wichtige Punkte für die beiden OSSV-Wertungen des LEKI- und TELE-TOP-Cups gesammelt werden. Im speziellen möchte der Skiclub Gossau seine Führung in der LEKI-Cup-Mannschaftswertung verteidigen und ausbauen. Es ist bemerkenswert, dass Gossau als „Flachländer“-Skiclub die traditionellen Clubs aus dem Toggenburg und Glarnerland hinter sich lässt.



























