Hochprozentig am Bodensee
Walzenhausen/AR. Bald finden die sechsten Bodensee Schnapsverkostertage statt. Es werden zahlreiche internationale Stars der Spirituosenszene erwartet.
Vom 21. bis 23. Mai finden in Walzenhausen die sechsten Bodensee Schnapsverkostertage statt. Zum zehnjährigen Jubiläum werden so viele internationale Stars der Spirituosenszene erwartet wie noch nie. Auch heuer gibt es bei der zweitägigen Veranstaltung wieder zahlreiche Workshops zu verschiedensten Fachbereichen der Edelbranderzeugung. Zum ersten Mal statt findet in diesem Jahr der Prämierungsworkshop für Brenner.
Wo sind die Trends in der Branche? Was lässt sich verkaufen? Was will der Kunde am Ende des Tages? Diesen Fragen und den Antworten darauf widmen sich die Bodensee Schnapsverkostertage vom 21. bis 23. Mai 2009 in Walzenhausen.
Internationale Produkte aus lokaler Produktion
Zum Schwerpunktthema «Internationale Produkte aus lokaler Produktion» konnte Veranstaltungsorganisator Arthur Nägele zahlreiche internationale Stars der Spirituosenszene engagieren – so viele wie noch nie. Darunter Frances Horder von der Int. Wine & Spirits Competition, Akebono aus Schweden – ausgewiesener Sake und Sochu-Spezialist und David Nathan Maister von oxygenee aus England, der Absinthspezialist international schlechthin.
Auch Schweizer Produkte kommen nicht zu kurz: Schweizer Whisky mit dem Masterkeeper of the Quaich Bernhard Schäfer oder eine Hommage an den Kirsch mit dem Schweizer Spitzenbrenner Lorenz Humbel. Mit 17 Workshops zu den verschiedensten Themen rund ums Brennen – von den «Grundlagen der Degustation» bis «Quo vadis Kirsch» – bieten die Schnapsverkostertage den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein breitgefächertes Angebot der Wissensvertiefung.
Erfahrung sammeln für den «Ernstfall»
Neu ist in diesem Jahr der Prämierungsworkshop für Brenner. «Eine einmalige Gelegenheit, um das eigene Produkt in einer Prämierungssituation genau kennenzulernen», erklärt Arthur Nägele. «Hier lernen Brenner, wie sich ihr Produkt in einer Reihe mit anderen aus derselben Kategorie macht, wie ein Qualitätsfeedback entsteht und ob sie in der Lage sind, ihr eigenes Produkt auch wirklich zu erkennen». Beim Prämierungsworkshop kann jeder Teilnehmer maximal drei Proben einreichen. In welcher Kategorie (Steinobst, Kernobst, Trauben / Traubentrester, Beeren- / Wildfrüchte & Wurzeln) sie in der realistischen Prämierungssituation sitzen möchten, entscheiden die Brenner selbst.