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Hirschenkreuzung Waldstatt bald mit Kreisel

Waldstatt/AR. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat rund 1,4 Millionen Franken für die Sanierung der Hirschenkreuzung in Waldstatt genehmigt.

An der Hirschenkreuzung in Waldstatt treffen die Staatsstrassen von Herisau, Urnäsch, Schönengrund und Auerhof/Hundwil aufeinander. Der durchschnittliche tägliche Verkehr beträgt auf der Kreuzung rund 8’000 Fahrzeuge und stellt ortsunkundige Autofahrende immer wieder vor Schwierigkeiten. Vor allem die Einmündung von Auerhof/Hundwil her ist unübersichtlich und gefährlich. Die Unfallstatistik der Verkehrspolizei Appenzell Ausserrhoden zeigt denn auch, dass die Hirschenkreuzung regelmässig ein Unfallschwerpunkt ist. Nun soll umfassend saniert werden; einerseits der Sicherheit wegen, andererseits haben die Beläge auf der Kreuzung und den Zufahrtsstrecken ihre Lebensdauer erreicht.

Lange Lebensdauer dank Betonkreisel
Die Kreuzung soll zu einem Kreisel umgebaut werden; die Vortrittsregelung wird so eindeutig. Aufgrund der Platzverhältnisse wird der Kreisel ellipsenförmig. Wegen der Verkehrsfrequenzen und den engen Radien wird er in Beton ausgebildet. Das ist heute schweizweit Standard für stark belastete Kreisel. Die Kreiselmitte kann durch eine entsprechende Gestaltung zu einem markanten öffentlichen Raum für Waldstatt werden. Der Gemeinderat Waldstatt macht sich derzeit Gedanken über das Vorgehen bezüglich Gestaltung.
Die Sanierung der Kreuzung soll im Sommer nächsten Jahres erfolgen, die Gesamtkosten betragen 1,375 Millionen Franken. Davon gehen 1,1 Millionen Franken zu Lasten der kantonalen Strassenrechnung; 275’000 Franken übernimmt die Gemeinde Waldstatt. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Bauprojekt und Kredit genehmigt und die öffentliche Auflage in Auftrag gegeben.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 11.11.2009 - 11:30:24