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Hightech im Krankenwagen

Herisau. Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden erhält einen Rettungswagen der neuesten Generation.

Am 15. Mai übernahm der Rettungsstützpunkt am Spital Herisau einen Rettungswagen der neusten Generation. Damit werden im Bereich der fahrzeug- und medizinaltechnischen Ausrüstung neue Massstäbe gesetzt.

711 Einsätze
Im vergangenen Jahr stand das Team im Stützpunkt Heiden 711-mal, dasjenige in Herisau 1’220-mal im Einsatz. Bei 1’213 Einsätzen handelte es sich um medizinische Notfälle, in weiteren 718 Fällen standen die Rettungsteams für Sekundäreinsätze (Verlegungstransporte) im Einsatz.

Die ständige Einsatzbereitschaft der beiden Rettungsstützpunkte im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden wird mit einer Flotte von insgesamt fünf Fahrzeugen sicher gestellt. Bei der Ersatzbeschaffung galt es, den speziellen Bedürfnissen der Rettungsdienste gerecht zu werden. Eine interdisziplinäre, dreiköpfige Arbeitsgruppe hat die Beschaffung vom Pflichtenheft bis zur Inbetriebnahme begleitet.

Modernster seiner Art
Das Resultat aus der Konstruktion mit neuen Materialien und neuster Technik ist bestechend. Damit gehört der neue Rettungswagen am Spital Herisau zu den modernsten seiner Art. Mit seinem speziellen Innenausbau wird ein bisher noch nie erreichter Standard bei der fahrzeug- und medizinaltechnischen Ausrüstung gesetzt.

Die grosszügigen Ausmasse des neuen Fahrzeuges lösen Platzprobleme auf einen Schlag. Gleichzeitig garantiert es im Innenraum grösstmögliche Sicherheit und Komfort für die Patienten und das Rettungsteam. GPS und Navigationssystem (mit Datenübertragungsgerät gekoppelt), Laptop, Freisprecheinrich-tung für Mobiltelefon, Rückfahrkamera, Notstartfunktion und Restwegaufzeichnungsgerät, schwenkbarer Defibrillationshalter, sind nur einige wertvolle Hilfsmittel bei Einsätzen, in welchen jede Minute zählt.

Weichen gestellt
Der Interverband für Rettungswesen (IVR) hat mit seinen Richtlinien einen Rahmen geschaffen, um Leistungen im Rettungswesen vergleichbarer zu machen und ein definiertes Niveau zu sichern. Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden hat die Weichen frühzeitig gestellt und bereits im Jahr 2005 die Zertifizierung nach den IVR erlangt.

Die damit verbundene kontinuierliche und strukturierte Qualitätssicherung wirkt sich vorteilhaft auf die Arbeitsprozesse und die Betriebsstrukturen aus. Letztendlich profitiert die gesamte Bevölkerung von den professionellen, jederzeit einsatzbereiten Rettungsdiensten in den Stützpunkten der Spitäler Heiden und Herisau.


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Bild 2 in Grossansicht

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 15.05.2008 - 16:18:00