HESO: Polizei gibt Auskunft zu Waffenrecht
Solothurn/SO. Montag, 14. September 2015. Im Jahr 2008 wurde das nationale Waffenrecht verschärft. In diesem Zusammenhang gehen bei der Polizei, speziell beim Waffenbüro, nach wie vor zahlreiche Fragen ein. Mitarbeitende der Polizei Kanton Solothurn geben an der HESO in Solothurn (18. bis 27. September) Auskunft über das Waffenrecht und Informieren die Messebesucher zudem über die sichere Aufbewahrung von Waffen und die Möglichkeit der freiwilligen Abgabe.
Waffen haben in der Schweiz eine lange Tradition. Schätzungen und Studien zufolge sind im Land zwischen zwei und drei Millionen dieser im Umlauf. In der Regel gehen die Bürger verantwortungsbewusst mit Waffen um, sei dies durch Armee- oder Polizeiangehörige, Jäger, Sportschützen oder Sammler.
Wird eine Waffe hingegen missbräuchlich verwendet, so kann dies für Beteiligte und deren Umfeld schwerwiegende Folgen haben und in den betroffenen Familien grosses Leid verursachen.
Einige Zahlen dazu:
– In der Schweiz werden jährlich zwischen 1‘000 und 1‘500 Suizide begangen. Davon werden bei rund 25% Schusswaffen eingesetzt.
– Bei rund 45% der Tötungsdelikte im familiären Umfeld wird eine Schusswaffe als Tatmittel verwendet.
Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, möchte die Polizei möglichst viele Bürger ermutigen, nicht mehr gebrauchte Waffen freiwillig abzugeben. Dies ist jederzeit, unkompliziert und kostenlos auf jedem Polizeiposten möglich.
Zudem führt die Polizei Kanton Solothurn am Samstagmorgen, 3. Oktober 2015, zwischen 8.00 und 12.00 Uhr, auf den Polizeiposten Breitenbach, Grenchen, Olten und Solothurn eine spezielle Waffenabgabeaktion durch. Benötigt wird lediglich ein amtlicher Ausweis.
Die Polizei freut sich auf viele interessante Kontakte. Besuchen Sie sie an der HESO in der "Rythalle" am Stand Nr. 103
Informationen rund um das Waffenrecht finden Sie unter: www.polizei.so.ch und www.fedpol.admin.ch



























