Herrmann AG erweitert Fabrik
Walzenhausen. Mit einem symbolischen Spatenstich erfolgte am 5. Dezember der Baubeginn zur Erweiterung des Kunststoffwerks Herrmann AG.
1946 gründeten Ernst und Fanny Herrmann im Nord, Walzenhausen, eine mechanische Werkstatt. Bereits 1950 wurden Kunststoffe verarbeitet und rasch schaffte sich das junge Unternehmen einen guten Namen als Produzent von Verschlüssen aller Art. Gesamthaft sieben Bauetappen führten im Laufe der Jahre zur heutigen Fabrik mit rund 70 Beschäftigten. Namhafte Unternehmen der Medizinal-, Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie im In- und Ausland gehören heute zu den Herrmann Kunden, wobei rund 50 Prozent der Produktion exportiert wird.
Kapazitätsgrenze erreicht
Die anhaltend gute Auftragslage führte das Unternehmen bereits vor einiger Zeit an die Kapazitätsgrenze. Zusätzlich hat auch die Herrmann AG immer strengere Vorschriften bezüglich Hygiene zu erfüllen, so dass die Produktion zwingend in eigentlichen Reinräumen zu erfolgen hat. Diese Anforderungen werden mit der Realisierung des Neubaus erfüllt, womit die weitere Partnerschaft mit namhaften Pharma- und Medizinalunternehmen über eine solide Basis verfügt. Zugleich steht die Erweiterung im Dienste der Arbeitsplatzsicherung und markiert ein klares Ja zum Standort Walzenhausen.
15000 Kubikmeter umbauter Raum
Nach umfangreichen Felsabtragarbeiten entsteht an der Strasse in Richtung Zelg (Wolfhalden) ein fünfgeschossiger Neubau mit einem Volumen von rund 15000 Kubikmetern. Der auf der Westseite an den Erweiterungsbau aus den Jahren 1999/2000 angegliederte Neubau soll Ende 2008 seiner Bestimmung übergeben werden.



























