• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Herisau zurück auf Siegerstrasse

Eishockey. Nach dem Aussetzer vom Samstag hat sich der SC Herisau wieder gefangen. Die unpopulären Massnahmen des Trainers waren erfolgreich.

Immerhin doch 302 Zuschauer wohnten gestern Dienstag, 12. Dezember, dem Wochenspiel des SC Herisau bei, das Interesse scheint trotz der unglücklichen Niederlage vom Samstag nicht allzu sehr getrübt zu sein. Überhaupt kann man sagen, dass die Spiele 2006 allgemein sehr gut besucht waren.

Niederlage vergessen machen
Konsequent und konzentriert präsentierten sich die Herisauer gestern Abend gegen Prätigau. Zum ersten mal dabei war Yannick Diener, letzte Saison noch Stammspieler, der aber aus beruflichen Gründen kürzer treten wollte. Sein Auftritt war gekrönt von einem wichtigen Treffer im zweiten Drittel. Man spürte es von Anfang an – die Herisauer wollten sich keine weitere Blösse geben und den wichtigen Sieg gegen Prättigau-Herrschaft einfahren. Zudem galt es noch ein blamables Resultat aus dem Hinspiel wett zu machen.

Trainer liess Top-Stürmer Arnold sitzen
Trainer Roveda griff am Dienstag erneut zu einer für die Spieler sehr unpopulären Massnahme. Nachdem es am letzten Samstag Marco Tanner traf, der nicht im Aufgebot stand, fassten dieses mal die Stürmer Arnold und Dintheer die Wolldecke, blieben also auf der Bank sitzen. Eine Massnahme, die einen starken Disziplinarcharakter zu haben schien, der Trainer wollte den jungen Spielern damit wohl auch etwas Zeit zum überlegen geben.

Die Spieler, die durch diese Massnahme mehr Eiszeit erhielten, dankten es mit tollem Einsatz und einem weiteren Heimsieg.

SC H auf Aufholjagd
Schon am Samstag geht mit dem Heimspiel gegen Kreuzlingen-Konstanz in die nächste Runde. Der SC H liegt derzeit auf Platz fünf der Tabelle, hat aber immer noch ein Spiel weniger ausgetragen und ist somit mit dem Tabellenzweiten gar verlustpunktgleich. Zu beachten gilt dabei, dass die Herisauer die derzeit stärkste Abwehr aller Teams stellen – gleichzeitig ist die Offensive aber noch nicht da wo man sich es sich wünscht würde.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 13.12.2006 - 10:45:00