Herisau siegt 4:0
Eishockey. Der SC Herisau musste Geduld bewahren, ehe er mit 4:0 den Tabellennachbarn aus Dielsdorf besiegen konnte.
Das Spiel begann mühsam für die Appenzeller. Immer wieder scheiterten die zahlreichen Angriffe entweder am gegnerischen Torhüter oder an der relativ gut postierten Dielsdorfer Verteidigung. Nicht umsonst ist der Gegner als Tabellennachbar in der oberen Hälfte aller Teams zu finden.
Erst diese Woche machten beide Clubs auf dem Transfermarkt auf sich aufmerksam. Herisau, das von Frauenfeld Torhüter Frehner verpflichtete, Dielsdorf, das mit Matthias Wüst einen ehemaligen NLA und NLB Verteidiger holte. Während Frehner das Training erst am Montag aufnehmen wird, kam Wüst auf Dielsdorfer Seite zu seiner 2. Liga.
Zumindest während den ersten 27 Minuten, bis zum 1:0 Führung durch Wild, schien die Taktik aufzugehen. Spätestens aber nach dem 3:0 in der 44. Minute durch Roger Schnürle schien der Ausgang der Partie klar.
Im letzten Drittel verwaltete Herisau den Vorsprung clever. Nachdem die Defensive in den letzten Partien die Archillesferse war, besann man sich wieder auf die Defensivstärken der letzten Saison.
Daniel Mosers und Stefan Maasl’s Dernière
Nach Spielschluss wurden auf Herisauer Seite den zurückgetretenen Spielern Moser, der seit 1998 bei Herisau spielte und Stefan Maasl für ihre sportlichen Verdienste um den Verein gedankt.
Beide Spieler mussten kürzlich aus Verletzungsgründen vom Aktivsport zurücktreten. Bei Stefan Maasl wird sogar ein möglicher Invaliditätsfall vermutet, bei Moser dürfte der Schaden mit einer Operation behoben werden können.
Geehrt wurde nach dem Spiel auf Herisauer Seite nicht ein Einzelspieler, sondern das gesamte Team.
Zuschauerminusrekord
Nur 345 Zuschauer waren an diesem Tag im Sportzentrum, was einen Saisonminusrekord darstellt. Schuld daran war vorraussichtlich das Wetter. Das nächste Spiel wird am Samstag, 17. November um 20 Uhr gegen Prättigau sein. Mit Prättigau kommt am kommenden Samstag eine weitere starke Mannschaft ins Herisauer Sportzentrum. Prättigau liegt an fünfter Stelle und hat durchaus noch sehr gute Chancen, weiterhin vorn mit dabei zu sein.



























