«herisau.ch» im Banne von «Mailand–Sanremo»
Radsport. Acht Fahrer haben am vergangenen Sonntag als «Team herisau.ch» an der 39. Ausgabe der dem Profirennen nachempfundenen Veranstaltung teilgenommen.
«Han i en Platte?!» ruft einer im Fahrerfeld seinem Hintermann zu, worauf dieser mit einem kurzen «Ja!» die Befürchtung bestätigt.
Gerade erst haben sich die Velofahrer des Teams «herisau.ch» unter der Führung des «Capitaine de route» Michael Stern aus dem hintersten Feld verabschiedet und Unterschlupf in einer etwas schnelleren Gruppe von ca. 80 Fahrern gefunden, als ein Herisauer von eben diesem Reifendeffekt ereilt wurde.
Die wenigen verlorenen Minuten wurden in einer 20 km-Aufholjagd mit «Tempo 40 plus» wieder gutgemacht, sodass bei Kilometer 120 auf dem Velocomputer noch ein satter 35er-Schnitt abzulesen war.
Danach ging’s aber bergauf zum Turchino-Pass, dem eine rasante Abfahrt nach Genua folgte. Halbzeit bei cirka 150 Kilometern.
Entlang der ligurischen Küste konnten die rund 800 Fahrerinnen und Fahrer bei wunderbarem Wetter die herrliche Küstenlandschaft geniessen. Etliche Steigungen und der teils heftige Gegenwind liessen die Kräfte dann aber zusehends schwinden.
Als letztes Hindernis wartete noch der Poggio di Sanremo, auf dessen Abfahrt von den Radfahrern nochmals die ganze Konzentration gefordert wurde. Geschafft – Ziel erreicht! 300 Kilometer und mehr als 2’000 Höhenmeter. Müde, aber vor allem glücklich, gratulierte sich die internationale Schar der Hobbyrennfahrer (und einiger -Fahrerinnen) aus Italien, Frankreich, Holland, Belgien, Norwegen, Deutschland, … und eben auch aus der Schweiz.
Folgende Fahrer umfasste das unter der Gruppe von Radsport Frei, Au SG, fahrende «herisau.ch-Team»: Paul Bohlhalder, Erich Brassel, Bruno Knöpfel, Hansjörg Reifler, Jean Sacchet, Urs Schneiter, Michael Stern und Theo Thalmann.



























