Heri Sauer löst das Benzinproblem
Die Benzinpreise steigen, alle jammern - nur der Heri Sauer denkt praktisch und hat die Lösung. Mit einem Trick bezahlen Sie immer gleich viel für Ihren Sprit.
Nett, wie ich bin, lasse ich Sie kostenlos an meinem Geheimnis teilhaben. Es ist ganz einfach. Ich tanke immer konsequent für 50 Franken. Deshalb kann mir der aktuelle Benzinpreis völlig egal sein – mich kostet es immer gleich viel.
Nachdem Sie sich nun allmählich wieder von diesem saublöden Witz erholt haben, erkläre ich Ihnen, wieso ich ihn erzählt habe. Das Sprüchlein habe ich nämlich vor rund 20 Jahren zum ersten Mal gehört. Was beweist: Der Benzinpreis war schon immer ein Thema. Klar, wir nähern uns einer Rekordmarke, aber es wird ja sowieso alles teurer, und vor 20 Jahren hatten wir schon das Gefühl, so langsam sei es nicht mehr tragbar mit dem Preis für den Sprit.
Auch ich würde gerne weniger zahlen. Ich muss aber zugeben, dass der hohe Benzinpreis einen positiven Effekt hat. Wütende Stammtischler, die über die Ölmafia fluchen und androhen, künftig den Zug zu nehmen, sind ja ein Beleg dafür, dass der öffentliche Verkehr profitieren könnte. Ich bin kein Öko-Aktivist, aber ganz so schlecht wäre das doch nicht, oder?
Es sei denn natürlich, alle Autofahrer würden sich für den Zug entscheiden. Die Bahn ist zu Spitzenzeiten jetzt schon hoffnungslos überlastet. So hat alles seine Kehrseite. Deshalb löse ich das Problem mit Aussitzen. Irgendwann sinkt der Preis wieder – oder aber wir finden die 2 oder 3 Franken für den Liter irgendwann so selbstverständlich wie früher 1.50 Franken. Und in 20 Jahren wird dann dieser komische Witz wieder munter kursieren.



























