Heizzentrale für Campus von Regierungsrat bewilligt
Frauenfeld/TG. Der Regierungsrat hat dem Bau und Betrieb einer Heizzentrale mit Wärmeverbund für den Campus der Thurgauer Lehrerbildung in Kreuzlingen zugestimmt.
Der Regierungsrat hat einer Vereinbarung zwischen dem Kanton Thurgau und der Stadt Kreuzlingen betreffend Bau und Betrieb einer Heizzentrale mit Wärmeverbund für den Campus der Thurgauer Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Kreuzlingen zugestimmt. Der Kanton investiert 2,67 Millionen Franken in die Holzschnitzelheizung mit Fernwärmenetz.
In einer Volksabstimmung im Februar 2006 genehmigte das Thurgauer Volk neben dem Kredit für die Ergänzungsbauten für die Thurgauer Lehrerinnen- und Lehrerbildung in Kreuzlingen (Campus) auch die Zusatzkosten im Umfang von 2,8 Millionen Franken für eine Holzschnitzelheizung mit Wärmeverbund. Die Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) offerierten dem Kanton im Frühjahr 2006 ein Contracting für die Beheizung des Campus.
Vorgeschlagen wurde dabei, die Heizzentrale auf einem Grundstück beim Hafenbahnhof in Kreuzlingen zu errichten. Damit sollten Probleme mit der Anwohnerschaft beim ursprünglich geplanten Standort verhindert werden, andererseits eröffneten sich Möglichkeiten für eine Anlieferung der Holzschnitzel mit der Bahn.
Zusätzlich kann an diesem Standort ein Neubau realisiert werden, während am zuerst geplanten Standort auf die bauliche Situation Rücksicht genommen werden müsste. In Abwägung aller Vor- und Nachteile entschied deshalb der Regierungsrat, das Angebot der TBK anzunehmen.
Die Grundsatzvereinbarung regelt das finanzielle Engagement des Kantons und die Grundzüge der künftigen Zusammenarbeit. Die Details sollen später im Contracting präzisiert werden. Die vom Departement für Bau und Umwelt ausgearbeitete Grundsatzvereinbarung sieht vor, dass der Kanton einen Investitionsbeitrag in der Höhe des vom Volk genehmigten Nettokredites von 2,67 Millionen Franken leistet. Der Betrag wird über 20 Jahre amortisiert und verzinst.



























