Heim Columban auf dem Weg in die Zukunft
Urnäsch. Am Samstag fand im Beisein zahlreicher Gäste die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Heim Columban statt.
Mit dem Neubauprojekt mit Investitionen von gegen neun Millionen Franken tut das Heim für Frauen und Männer mit mehrfacher Behinderung einen wichtigen Schritt in die Zukunft.
Mehr als 120 Personen, darunter neben Behördenmitgliedern und Handwerkern auch interessierte Urnäscherinnen und Urnäscher, begrüsste Peter Schmid, Zürich, Präsident der Stiftung Columban am Samstagmittag zur offiziellen Grundsteinlegung. Es war ein fröhliches Fest, an dem sich auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Heims ebenso erfreuten wie die Gäste. Für den musikalischen Rahmen sorgte der einheimische Hackbrett-Virtuose Walter Alder und auch Speis und Trank war ausreichend vorhanden.
Offizielle Grundsteinlegung
Den Akt der offiziellen Grundsteinlegung nahmen Architekt Andreas Seyfert und Heimleiter Günther Boltshauser vor. Die am tiefsten Punkt des zukünftigen Gebäudes versenkte Kupferkiste enthält neben den Bauplänen noch einen edlen Stein sowie einen Spruch von Rudolf Steiner, wird das Heim Columban doch auf der Basis der Antroposophie geführt. Stiftungsratspräsident Peter Schmid betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit des Neubauvorhabens für die Zukunft des Heim Columbans, «es ist ein Meilenstein für die Entwicklung der Stiftung». Der Grundstein sei das Symbol, dass daraus etwas Langlebiges entstehe. Mit dem Neubau verbunden seien auch Anpassungen der bestehenden Strukturen an die veränderten Bedingungen. Ziel aller Veränderungen sei es, für Bewohnerinnen und Bewohnern den ihnen gerecht werdenden Wohn- und Lebensraum zu schaffen. Peter Schmid dankte allen für die Unterstützung bei der Realisierung des Bauvorhabens und betonte, dass dafür auch rund eine Million Spendengelder notwendig seien. Der Urnäscher Gemeinde-präsident Stefan Frischknecht gab seiner Freude über das Neubauprojekt Ausdruck und gratulierte der Stiftung zum mutigen Schritt.
Anpassung an bestehende Gebäude
Mit dem Neubau wird das Heim Columban auch in Zukunft die Anforderungen an einen zeitgemässen Heimbetrieb erfüllen. Das neue Gebäude passt sich äusserlich an die bestehenden Gebäude an. Im neuen Haus werden Räume für die Beschäftigung der Wohnenden, die Hauptküche, ein Saal für gemeinschaftliche Anlässe sowie die Büros der Verwaltung Platz finden. Im Zusammenhang mit dem Neubau werden auch zwei bestehende Gebäude im Innern teilweise umgebaut. Die Kosten für den Neubau und die Umbauarbeiten sind auf rund 8,9 Millionen Franken veranschlagt. Bereits im Februar 2009 soll Aufrichte gefeiert werden, gegen Ende nächsten Jahres werden Neubau und Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Im Heim Columban in Urnäsch finden seit über vier Jahrzehnten 50 Frauen und Männer mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Zuhause mit Therapie und Beschäftigungsmöglichkeiten.
Weitere Infos: www.columban.ch



























