Heidi Hanselmann unterwegs mit der Walkinggruppe Vilters
St.Gallen. Unter dem Motto ihres Präsidialjahres «bewegen und begegnen» besuchte Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann am Freitag die Walkinggruppe Vilters.
Zusammen mit der Walkinggruppe Vilters startete Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann, Vorsteherin des Gesundheitsdepartements, am Freitagmorgen zu einem Training im Sarganserland. In flottem Tempo wurde die Route über Waldwege von Vilters nach Wangs und wieder zurück nach Vilters absolviert.
Die Walkerinnen freuten sich sehr über den Besuch der Regierungspräsidentin. In angeregten Gesprächen während des Trainings erfuhr Heidi Hanselmann, dass die Walkinggruppe vor drei Jahren von Marlen Wüst gegründet wurde. «Die Initiative hat sich gelohnt. Unsere anfänglich kleine Gruppe wurde immer grösser und zählt heute rund 20 Mitglieder, alles Frauen», erklärte Marlen Wüst. «Allein macht Walken nur halb so viel Spass wie in der Gruppe». Ein bis zweimal wöchentlich treffen sich die Walkerinnen zu einem zweistündigen Training.
Geeigneter Ausdauersport für alle
Walken liegt voll im Trend und hat in den letzten acht Jahren einen regelrechten Boom erlebt: Eine Zunahme von 11,1 Prozent ist in der Schweiz feststellbar, wie eine Studie des Bundesamtes für Sport (BASPO) aus dem Jahr 2008 ergeben hat. Im Durchschnitt sind Walking-Begeisterte 50 Jahre, etwas mehr als die Hälfte davon sind Frauen. Das zeigt, dass Nordic Walking ein Ausdauersport an der frischen Luft für jede und jeden ist, unabhängig von der Fitness des Einzelnen.
Aus dem Blickwinkel der Politik ist es möglich, Konzepte zu erarbeiten, um Sport zu fördern. Aus der Perspektive der Wissenschaft, kann darauf hingewiesen werden, dass sportliche Aktivitäten wichtig und gut für die Gesundheit sind. Aber ob jemand Sport macht, das kann nur jede und jeder für sich selbst entscheiden. Die eigene Gesundheit liegt jedem Menschen selbst in den Händen. Alle können Ihr Wohlbefinden fördern und erhalten, indem sie sich bewegen und begegnen.
Austausch und Geselligkeit verbinden
Viele Menschen engagieren sich in einem Verein oder einer Sportgruppe. Diese Basisarbeit ist einzigartig, weil sie vom Engagement jedes Einzelnen abhängt. Begegnungen im Alltag, beim Sport treiben, tragen auch zur Gesundheit bei. Neben der körperlichen Betätigung geht es auch um den gesellschaftlichen Aspekt. Gesundheit bedeutet also mehr als die blosse Abwesenheit von Krankheit. Austausch und Geselligkeit verbinden, soziale Kontakte sind wichtig für ein glückliches Leben. Die Kombination von Bewegung und Begegnung, tut gut. Auf diese Art und Weise kann das körperliche und seelische Wohlbefinden gesteigert werden.
Heidi Hanselmann und die Mitarbeitenden des Gesundheitsdepartements genossen das intensive Training an der frischen Luft sichtlich. «Beim Sport in der freien Natur kann ich besonders gut Energie tanken», freute sich die Regierungspräsidentin.
Nach dem Training gab es eine willkommene Erfrischung im Restaurant Linde in Vilters. Beim gemütlichen Beisammensein wurden Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht, getreu nach dem Motto «bewegen und begegnen».
Der nächste Trainingsbesuch findet im April 2009 im Wahlkreis Rheintal statt.



























