Heftige Auffahrkollision forderte Todesopfer
Utzenstorf/BE. Bei einer schweren Auffahrkollision auf der A1 am Dienstagnachmittag (11. Dezember 2012) bei Utzenstorf ist ein Auto zwischen zwei Lastwagen eingeklemmt worden. Betroffen waren insgesamt zehn Personen in acht Fahrzeugen. Ein Mann wurde tödlich verletzt, drei Personen befinden sich nach wie vor im Spital. Durch den Unfall kam es zu grossen Verkehrsbehinderungen.
Zum schweren Unfall am Dienstag, 11. Dezember 2012, auf der A1 bei Utzenstorf kam es gegen 14.15 Uhr. Aus noch zu klärenden Gründen kam es zu einer Auffahrkollision, wobei ein Auto zwischen zwei Lastwagen eingeklemmt wurde. Ein Lastwagen schleuderte gegen die Mittelleitplanke, worauf es zur Kollision mit weiteren Fahrzeugen kam. Insgesamt wurden acht Fahrzeuge, davon drei Lastwagen, in den Unfall verwickelt. Betroffen waren zehn Personen.
Drei Männer im eingeklemmten Auto wurden schwer verletzt und mussten von den Spezialisten der Berufsfeuerwehr Bern aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Mitfahrer auf dem Rücksitz, ein 48-jähriger Mann aus dem Kosovo, erlag kurze Zeit später im Spital seinen Verletzungen. Der Beifahrer befindet sich in Lebensgefahr. Zwei weitere Männer wurden ebenfalls verletzt und ins Spital gefahren. Einer von ihnen konnte das Spital noch am Dienstagabend wieder verlassen.
Die umfangreichen Ermittlungen zur genauen Unfallursache durch die Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern dauern an. Aufgrund der ausführlichen Spurensicherung war die Autobahn A1 Richtung Zürich zwischen Kirchberg und Kriegstetten während rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Dadurch kam es auf der Autobahn sowie in der Region Kirchberg/Burgdorf zu grossen Verkehrsbehinderungen.
Die Autofahrer, die sich auf dem rund sieben Kilometer langen Abschnitt zwischen der Unfallstelle und dem Autobahnanschluss Kirchberg befanden, wurden kontrolliert nach Kirchberg zurückgeführt und via Autobahneinfahrt in verkehrter Richtung von der Autobahn begleitet. Dieser Vorgang musste zwischenzeitlich jedoch unterbrochen werden, da Autofahrer die Absperrung bei der Einfahrt missachteten bzw. zur Seite räumten und Richtung Zürich auf die Autobahn auffuhren.
Die Kantonspolizei Bern bedankt sich bei den mehreren Hundert blockierten Automobilisten, die bei eisigen Temperaturen im Stau ausharren mussten, für die Geduld und das grossmehrheitliche Verständnis.



























