• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Hefti Bobteam gewinnt Europacup

Bobfahren. Das Hefti Bobteam startete erfolgreich in die erste Wettkampfsaison, die Beat Hefti, als Newcomer an den Steuerseilen, mit seinem Team im Europacup absolvierte.

Zur Bildergalerie

Bereits im dritten Rennen, auf der Olympiabobbahn in Turin, konnte das Team die ersten Siege im Zweierbob und im Viererbob feiern und mit diesem tollen Erfolg das Jahr 2007 abschliessen.

Silber und Bronze an den Schweizermeisterschaften 2008
Mit den Schweizermeisterschaften von anfangs Januar 2008 stand gleich zu Beginn des neuen Jahres ein Höhepunkt an. Interessant war natürlich der Vergleich mit den drei im Weltcup fahrenden Teams. Nach einem verpatzten ersten Lauf im Zweierbob, der auf dem enttäuschenden 7. Zwischenrang endete, gaben Beat Hefti und Thomas Lamparter mächtig Gas und mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang erkämpften sie sich die Bronzemedaille!

Im Viererbob startete das Quartett Beat Hefti, Thomas Lamparter, Christian Aebli und Alex Baumann. Dem Team gelangen zwei ausgezeichnete Fahrten und Rang zwei, hinter einem entfesselten Martin Galliker und noch vor Weltmeister Ivo Rüegg, war der verdiente Lohn! Ein toller Erfolg, bereits bei den ersten nationalen Titelkämpfen, mitten in die Schweizer Spitze zu fahren.

Europacup-Dominator
In der zweiten Europacup-Saisonhälfte konnte das Hefti Bobteam nahtlos an die guten Ergebnisse anknüpfen. Im Zweierbobrennen von St. Moritz sowie in den beiden Zweierbobrennen in Cortina D’Ampezzo zum Abschluss, blieben sie unbesiegt und gewannen jeweils hoch überlegen mit grossem Vorsprung. Somit gewann das Hefti Bobteam auch die Gesamtwertung im Zweierbob souverän mit 415 Punkten vor dem deutschen Oliver Harass (272 Punkte).

Im Heimrennen in St. Moritz war der 5. Rang im Viererbob eine leise Enttäuschung. Doch auf der schwierigen Bahn in Cortina D’Ampezzo liess das Hefti Bobteam wieder mit starken Leistungen aufhorchen. Mit Rang zwei und einem 4. Rang schlossen sie die Viererbobsaison ebenfalls erfolgreich ab und gewannen auch in der Königsdisziplin des Bobsports die Europacup-Gesamtwertung.

Unbesiegt in der Startspur
Die grosse Stärke ist die Athletik von Beat Hefti, Thomas Lamparter, Christian Aebli, Alex Baumann, Jonny Dörig und Simon Dennler. Ist das Hefti Bobteam am Start, ist kein Team schneller in der Startspur. Weder im Europacup noch an den Schweizermeisterschaften gelang es einem Konkurrenten schneller zu starten.

Die Startzeiten sind absolute Weltklasse und werden derzeit auch von den Weltcupteams nicht unterboten. In Cortina haben Hefti/Lamparter im Zweierbob den seit 2002 bestehenden Startrekord von 4.84 Sekunden gleich um 4/100 auf 4.80 Sekunden verbessert. Mit diesem Anschubpower legt das Hefti Bobteam die Grundlage für die tollen Erfolge.

Baumann und Dörig an den Junioren-Weltmeisterschaften
Das Hefti Bobteam stellt dem Schweizer Verband Athleten für die Junioren-WM vom 4. bis 10. Februar in Innsbruck-Igls (Österreich) zur Verfügung. Die beiden Steiner Alex Baumann und Jonny Dörig werden die Schweizer Mannschaften verstärken.

Für die WM der Aktiven Mitte Februar in Altenberg muss der Schweizer Verband im Gegensatz zur Heim-WM 2007 in St. Moritz ohne Schützenhilfe aus dem Team Hefti auskommen. Für das Team Hefti ist es in diesem Winter wichtig, dass die Einheit der gut funktionierenden Mannschaft weiterhin Bestand hat.

Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb dazu in der Ausgabe vom Samstag (26. Januar): «Weshalb sollte er (Hefti) auch Mannschaften unterstützen, die ihm den Weg an die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver erschweren könnten?» Im Vorjahr hatten Beat Hefti und Thomas Lamparter wesentlichen Anteil am Gewinn der Viererbob-WM durch die Schweiz (Steuermann Ivo Rüegg).

Zudem hat Beat Hefti nach den tollen Ergebnissen, insbesondere an der SM in St. Moritz, selbst mit einer Teilnahme an der WM geliebäugelt. Zumindest hätte er die Möglichkeit erwartet, am internen Ausscheidungsrennen mit den anderen Weltcupteams in Altenberg, im Kampf um den zweiten Startplatz, teilnehmen zu können.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 02.02.2008 - 10:12:00