«Haus im Ruthen» ist zertifiziert
Walzenhausen. Das Wohnheim «Haus im Ruthen» erhielt nach Einführung des Qualitätsmanagements die erste Zertifizierung.
Das Heimleiterehepaar Jeannette und Michel Vautier des Wohnheims «Haus im Ruthen», das Heimat für 25 Frauen mit Behinderung ist, entschied sich vor Jahresfrist zur Einführung des System zur Qualitätsüberprüfung, -sicherung und -entwicklung, welches vom Kanton Appenzell-Ausserhoden entwickelt wurde und durch Hansruedi Keller von der kantonalen Fachstelle Heimaufsicht, Heimberatung, in Heimen implementiert wird.
Primärziel war die Erhebung des Ist-Zustandes, das Sichern von positiven Aspekten sowie die Definition von Veränderungen.
Erwartungen übertroffen
Deshalb erstellte eine Projektgruppe mit dem Heimleiterehepaar und dessen Stellvertretung Ingrid Oehler unter der Leitung von Hansruedi Keller in enger Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiterinnenteam vorerst ein Gesamtbild zum aktuellen Ist-Zustand des Heims.
Im nächsten Schritt wurden die Ist-Zustände mit vorgegebenen und zum Teil neu formulierten Standards verglichen und daraus ein Stärken – Schwächen Profil erstellt. Bei der Übergabe der Gesamtdokumentation und des Zertifikates bekräftigte Hansruedi Keller, dass das Ergebnis dieses Gesamtbildes sehr positiv ausgefallen sei und seine Erwartungen zum Teil übertroffen hätte.
Insbesondere habe er eine Heimleitung mit innovativer, unternehmerischer Grundhaltung sowie ein fachlich abgestütztes Betreuungs- und Pflegeangebot angetroffen. Gleichzeitig sei das Verpflegungsangebot auf die sechzehn Bewohnerinnen zugeschnitten.
Motiviertes Mitarbeiterteam
Das Wohnheim «Haus im Ruthen» verfüge über freundliche und helle Arbeits-, Aufenthalts- und Wohnräume, eine schöne Umgebung mit bester Aussicht sowie eine attraktive Tagesstruktur mit gestalterischen, musischen und modischen Elementen sowie ein breites Freizeit-, Wellness- und Ferienangebot.
Zum Schluss dankte Keller dem motivierten, positiv eingestellten und multifunktionell einsetzbaren Mitarbeiterinnenteam für das Engagement am Projekt, das in nur einem Jahr bereits erste Erfolge zeige.
Vorgesehen sei eine weitere von ihm begleitete zweijährige Phase der Umsetzung von Vorschlägen wie dem schriftlichen Hinterlegen von Abläufen oder aber dem Optimieren von Infrastrukturen, damit das Zertifikat 2 erreicht werden könne. Dafür benötige es wiederum der Mitarbeit des gesamten Teams.



























