Haupteinnahmequelle: Garderobenkästen knacken
ZH. Die Kantonspolizei Zürich hat einem 45-jährigen Schweizer 22 Diebstahlsdelikte, fünf Entwendungen von Personenwagen, sowie weitere Straftaten mit einem Deliktsbetrag von rund 28'000 Franken nachgewiesen.
Anfangs Oktober 2006 wurde der 45-Jährige überrascht, als er in einem Hallenbad im Bezirk Meilen einen Garderobenkasten aufbrach. Badegäste konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei zurückhalten. Bereits bei der ersten Befragung gab er zu Protokoll, dass er im Dezember 2005 seine Arbeitsstelle aufgegeben habe und seit Januar 2006 seinen Lebensunterhalt mit Diebstählen bestreite.
Dabei hatte er es zur Hauptsache auf Garderobenkästen in Hallenbädern abgesehen. Nach dem Motto Gelegenheit macht Diebe, beging er zudem Gelddiebstähle wo immer sich Gelegenheit bot.
Für seine Mobilität entwendete er fünf Personenwagen, zu deren Schlüssel er bei Garderobendiebstählen kam. Die Mehrzahl der Delikte beging er im Kanton Zürich, einige im Kanton Zug.



























