Hatte von Aesch einen Komplizen?
Von Ylenia aus Appenzell fehlt nach wie vor jede Spur. Spekuliert wird weiterhin. Jetzt will ein Biotopbesitzer aus Weinfelden das Mädchen gesehen haben.
Der «Blick» berichtet in seiner heutigen Ausgabe von einem 62-jährigen Mann aus Weinfelden, der Ylenia am 31. Juli nach 11 Uhr in Begleitung eines älteren Mannes gesehen haben will – bei seinem Biotop.
Gegenüber dem «Blick» erklärt der Mann, dass an diesem Tag der Zugang zu seinem Biotop von einem grossen weissen Kastenwagen versperrt gewesen sei. Einem weissen Kastenwagen mit spanischen Kennzeichen. Der Mann erklärt zudem, den gleichen Wagen auch schon in den Wochen vor dem 31. Juli beim Biotop gesehen zu haben.
Anschliessen sei er zu seinem Teich gegangen, so der Mann gegenüber «Blick». Dort habe er dann ein blondes Mädchen und einen älteren Mann getroffen. Gar mit ihr gesprochen habe er, sie gefragt, ob sie mit ihrem Opa hier wäre. Das Mädchen aber habe nur mit den Schultern gezuckt und nicht geantwortet.
Erst drei Tage später sei ihm klar geworden, wen er gesehen habe: Es sei Ylenia mit einem Mann gewesen, der Entführer Urs von Aesch ähnlich gesehen habe. Der Mann meldet den Vorfall der Polizei, diese leitet eine grosse Suchaktion ein, findet aber nichts.
Das Eigenartige an der Geschichte: Der Mann erinnert sich nicht mehr daran, ob von Aesch wie auf dem Fahndungsfoto einen Bart getragen hat. Andere Zeugen haben gegenüber «Blick» ebenfalls schon davon gesprochen, dass von Aesch keinen Bart mehr gehabt habe. Die Polizei dementierte diese Meldungen und stellte klar: Von Aesch trug einen Bart.
Erneut werden deshalb Spekulationen laut, ob von Aesch vielleicht doch einen Komplizen gehabt haben könnte. Der «Blick» schreibt heute von einem weiteren Hinweis in dieser Richtung. Ein Garagist in Eggerstanden will von Aesch in Begleitung eines Mannes gesehen haben.
Ob von Aesch mit oder ohne Komplizen handelte, wissen nur er und Ylenia…



























