HarmoS stärkt Schule, Eltern und Kinder
Das Thurgauer Komitee «Ja zu HarmoS» ist entsetzt, wie die Gegner des Harmos- Konkordates mit Halb- und Unwahrheiten argumentieren.
Dem befürwortenden Komitee haben sich über 200 Thurgauer Lehrkräfte, verantwortungsbewusste Eltern, Gewerbler und Politiker von links bis rechts angeschlossen, weil sie überzeugt sind, dass die Harmonisierung der obligatorischen Schule in erster Linie den Kindern zugute kommt.
Am 21. Mai 2006 haben die Thurgauer Stimmbürger den Bildungsartikel sehr deutlich angenommen. Das Konkordat der Kantone zur Harmonisierung der obligatorischen Schule, über welches am 30. November 2008, abgestimmt wird, ist eine direkte Folge dieser deutlichen Zustimmung. Die Kantone sind verpflichtet, wichtige Eckwerte im Bildungsbereich gemeinsam und national zu regeln. Dazu gehören einheitliche Standards in Sprache, Mathematik und Naturwissenschaften, gemeinsame Lehrpläne pro Sprachregion, Koordination von Lehrmitteln, gleiche Strukturen vom Kindergarten bis zum Schulaustritt. Die Harmonisierung dieser Eckwerte bedeutet, dass der starke Druck der Kantone, sich ständig in Konkurrenz weiter entwickeln zu müssen wegfällt. Die Harmonisierung bringt in erster Linie Ruhe in die Schule, im Sinne von mehr Qualität statt Reformitis. Das hilft den Kindern.
Wenn die Gegner der Harmonisierung der Bildungsstandards monieren, das Konkordat werde nicht demokratisch eingeführt, so legen sie mit dieser Aussage offen, dass sie sich seinerzeit an den demokratischen Prozessen mit Vernehmlassungen und Foren nicht beteiligt haben. Im Grossen Rat des Kantons Thurgau haben sich sämtliche Fraktionen für HarmoS ausgesprochen.



























