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«HarmoS – hin zu gemeinsamen Zielen»

Kesswil. Esther Wolfensberger Co-Präsidentin CVP Frauen, schreibt in ihrem Leserbrief, dass sie und für einen Beitritt des Harmos-Konkordates ist.

26 Kantone, 26 Bildungssysteme – das ist teuer und schafft Probleme bei einem Kantonswechsel. Am 21. Mai 2006 haben Volk und Kantone eine Änderung beschlossen: 85 Prozent haben einem neuen Bildungsartikel in der Bundesverfassung zugestimmt, der die Harmonisierung des Schulwesens verlangt (HarmoS). Damit müssen die Kantone in einem Vertrag, einem sog. Konkordat, gemeinsame Eckwerte vereinbaren. Gelingt das nicht, erlässt der Bund die notwendigen Vorschriften.

Das HarmoS-Konkordat liegt nun vor. Erstmals sind Dauer und Ziele der Bildungsstufen sowie deren Übergänge gesamtschweizerisch harmonisiert. Gleichzeitig wird aktualisiert, was bisher national schon geregelt war: das Schuleintrittsalter und die Schulpflicht. Das HarmoS-Konkordat harmonisiert wichtige Bereiche:

Einheitliche Strukturen?Der obligatorische Kindergarten- bzw. Schuleintritt erfolgt mit erfülltem 4. Altersjahr. Das Kind wird – abgestimmt auf seine individuelle Entwicklung – schrittweise ans Lernen herangeführt. Die Primarstufe inklusive Kindergarten dauert acht Jahre, die Sekundarstufe drei Jahre. Tatsache ist, dass bereits jetzt 98% aller Kinder, die bis Ende April vier Jahre alt wurden, freiwillig den Kindergarten besuchten.

Einheitliche Ziele?Erstmals wird gesamtschweizerisch festgelegt, in welchen Fachbereichen jedes Kind während der obligatorischen Schule eine Grundbildung erhalten soll. Künftig wird es nur noch einen Lehrplan pro Sprachregion geben.

Gemeinsame Instrumente für Qualitätssicherung und –entwicklung?Es sind national verbindliche Bildungsstandards vorgegeben und deren Erreichung wird überprüft. Bund und Kantone lassen regelmässig umfassende Informationen zum Bildungssystem erheben. Sie dienen als Grundlage für die Qualitätsentwicklung.

Deshalb, ein klares und wichtiges JA am 30. November 2008

ThurgauThurgau / 26.10.2008 - 12:38:00