«HarmoS entzieht mein Mitspracherecht»
Märwil. Thurgau24.ch-Leserin Bea Halter ist gegen die Volksschulreform «HarmoS». Wieso, schreibt sie in einem Leserbrief.
Im neuen Volksschulgesetz wurde das Einschulalter um 3 Monate nach unten gesetzt. Damit müssen vierjährige Kinder obligatorisch in den 2-jährigen Kindergarten gehen. Diese Änderungen sind im Volksschulgesetz schon im Voraus an das HarmoS-Konkordat angepasst worden, über welches wir erst am 30. November abstimmen.
Ich als Mutter von 3 Kindern war über diese «Anpassung» nicht informiert. Dass es zu dieser Änderung gekommen ist, bedaure ich sehr. Die Anpassungen an HarmoS sind klamheimlich eingeführt worden. Nicht jede Mutter weiss, dass im Internet zum HarmoS-Konkordat eine Befragung stattgefunden hat (nur 3 Personen haben dabei mitgemacht). Der Grosse Rat hat das HarmoS-Konkordat fast diskussionslos «durchgewinkt», ohne dass die Öffentlichkeit davon Notiz nahm.
Wird HarmoS am 30. November angenommen, haben die Eltern kein Mitspracherecht mehr, wann das Kind reif für den Kindergarten ist. Ich will aber weiterhin mitentscheiden können, ob mein Kind schon kurz nach dem vierten Geburtstag in den Kindergarten soll oder ob es noch um ein Jahr zurückgestellt werden kann. Darum bin ich gegen HarmoS.



























