Handy – eingetippt statt abgebremst
Zürich. Mehrere Schwerpunktaktionen zum Thema Handy am Steuer wurden durchgeführt. Rund 1804 Fahrzeuglenker wurden gebüsst.
In der Zeit vom 11. Juni bis zum 15. Juli 2007 haben die Kantonspolizei Zürich, die Stadtpolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur unterstützt durch mehrere Kommunalpolizeien auf Autobahnen und übrigen Autostrassen eine Schwerpunktaktion (Telefonieren ohne Freisprechanlage) begleitend zur aktuellen Kampagne «Handy – eingetippt statt abgebremst» durchgeführt.
Während einem Monat wurden 1804 Fahrzeuglenkende wegen Telefonierens ohne Freisprechanlage mit je 100 Franken gebüsst. Zudem sind weitere 100 Lenkende wegen diverser Verrichtungen während des Fahrens (SMS, Bedienen von Navigationsgeräten und so weiter) verzeigt worden.
Im Jahr 2006 wurden im Kanton Zürich 2980 Verkehrsunfälle wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung verursacht. Bei 869 der Unfälle gab es Verletzte. Wie viele der beteiligten Fahrzeuglenkenden vor der Kollision ein Handy benutzt haben, wird statistisch zwar nicht separat erfasst. Trotzdem geht man davon aus, dass viele Unfälle darauf zurückzuführen sind. Ziel der Kampagne ist, die Zahl der durch Unaufmerksamkeit, insbesondere durch die Benützung von Handys verursachten Verkehrsunfälle zu senken.
Weitere Angaben zur Kampagne unter http://www.handyamsteuer.ch



























