Handballer-Maskenball im Gringel Appenzell
Appenzell/AI. Ausgelassenes Treiben herrschte am Samstag in der Aula Gringel beim jährlichen Maskenball der Hansballriege Appenzell.
Wenn man Pech hat, kann man sich einen Stachel einfangen: Da läuft doch tatsächlich ein lebendiger Kaktus durch die Gegend. Eher ein glückseliges Lächeln setzen diejenigen auf, die einem schnurrenden, anhänglichen Kätzchen begegnen. Und ein paar sehr jung Gebliebene schmatzen lustvoll an einem Dütz. Wie aber kommt es, dass die Jungfrau von Orléans so einen dicken Bauch hat? Die Welt war voller Rätsel am Samstag in der Aula Gringel, doch das Rätsel hatte einen Namen: Wie immer an den närrischen Tagen haben auch dieses Jahr wieder die Handballer von Appenzell einen grossen Maskenball organisiert. Und wie immer sind Scharen dem Aufruf gefolgt, haben sich verkleidet und sich die ganze Nacht lang amüsiert: «Göll chennsch mi nüd?» Aber, auch das wie immer, irgendwann kam die Stunde der Wahrheit, das heisst der Demaskierung: «I ha di doch scho lang kennt!»



























