Häftling nötigt und tötet Mitinsasse
Regensdorf/ZH. In einer Zelle der Strafanstalt Pöschwies wurde ein Häftling Opfer eines Tötungsdelikts. Ein Mitinsasse hatte ihn zunächst sexuell genötigt und danach getötet.
Am Sonntagnachmittag, 27. Januar, kurz nach 15 Uhr, wurde in einer Zelle der Strafanstalt Pöschwies ein Häftling tot aufgefunden. Dieser 25-jährige Mann ist aufgrund des jetzigen Erkenntnisstandes Opfer eines Tötungsdeliktes geworden.
Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 49-jährigen Mitinsassen. Dieser wurde durch die Kantonspolizei verhaftet und der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte zugeführt, wo er grundsätzlich anerkannte, seinen Mithäftling zunächst sexuell genötigt und danach getötet zu haben.
Zwischenzeitlich ist der Tatverdächtige wegen Suizidalität in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen Schweizer, welcher wegen Mordes und versuchter sexueller Nötigung in der Strafanstalt Pöschwies verwahrt war. Das Opfer verbüsste eine Freiheitsstrafe wegen mehrfachen Raubes, mehrfachen Diebstahls und Betäubungsmitteldelikten.
Einzelheiten des Tatablaufs sowie die Hintergründe der Tat bilden Gegenstand der laufenden Strafuntersuchung.



























