Grünliberale mit drei eigenen Listen
TG. Die Grünliberale Partei tritt in den Wahlbezirken Frauenfeld, Münchwilen und Bischofszell mit drei eigenen Listen in der Grossratswahl des Kantons an.
Die Grünliberalen wollen in den Grossen Rat einziehen. Im Bezirk Frauenfeld stellen sich auf der Liste zehn KandidatInnen zur Wahl.
Vergangenen Montag reichte die Grünliberale Partei Kanton Thurgau (glp TG) drei Listen (Frauenfeld, Münchwilen, Bischofszell) für die kommenden Grossratswahlen vom 6. April ein. Im Bezirk Frauenfeld kandidieren zehn Grünliberale. Es sind dies:
Böhni Thomas, dipl. Maschinen Ing., 1964, Frauenfeld, Vize-Präsident glp TG und Spitzenkandidat / Haldemann Michael, dipl. Wirtschaftsinformatiker, 1968, Aadorf, im Vorstand glp TG / Gerber Simon, cand. jur., 1982, Frauenfeld / Hagmann Peter, Unternehmer / Bootsbauer, 1966, Frauenfeld / Böhni-Neidhart Julia, Kinesiologin, 1962, Frauenfeld / de Brot, Simone, cand. med. vet., 1982, Frauenfeld / Engeli Hans Ulrich, dipl. Architekt ETH, 1949, Stettfurt / Wiesmann Gerhard, Meisterlandwirt, 1965, Oberneunforn / Engeli Timo, Elektromonteur, 1984, Frauenfeld / Obwegeser Thomas, lic. oec. HSG, 1956, Thundorf.
In nur vier Wochen nach der Veröffentlichung ihrer Gründung im Januar hat die glp TG bereits 50 Mitglieder und 30 SympathisantInnen. Gegen drei Viertel der Mitglieder waren vorher parteilos. Nicht zuletzt deshalb vermutet der Vorstand der glp TG, dass hier viele politisch Interessierte eine Heimat finden könnten, verstehe man sich doch als konstruktive Mittepartei, die Ökologie, Wirtschaft und Soziales in Einklang bringen wollen. Extreme würden einen nicht weiterbringen. Die glp will mit allen den Dialog in einem angenehmen Umgangston suchen.
Vor allem Leute, die täglichen Umgang mit Energie, Bau, Innovation, Technik und nicht zuletzt innovativer, umweltschonender Landwirtschaft zu tun hätten, fühlten sich angesprochen, aber auch Familienfrauen, Lehrer, Kaufleute, Juristen – kurz: Alle, die sich engagieren wollen im «Chancenland Schweiz», in einer Dienstleistungsgesellschaft, in der sie sich wohl fühlten, in der aber Umweltbelangen stark Rechnung getragen würde. Laut den Grünliberalen hinterlassen wir diese Welt nicht unseren Kindern – wir haben sie von ihnen geborgt. Und, was man ausleiht, gebe man auch in gutem Zustand, möglichst «geputzt» zurück.
Politik mit Augenmass, soll die Devise sein. Doch man bleibt realistisch: Die Wahlen sollen erst einmal abgewartet werden. Der Frauenfelder Thomas Böhni, glp – Spitzenkandidat und Vize-Präsident der Grünliberalen Thurgau meint abschliessend: «Mich würde es sehr freuen, wenn wir die kantonale Politik mitgestalten könnten, ich möchte zukunftsgerichtet und lösungsorientiert arbeiten, dies bin ich mich auch als Unternehmer gewohnt».



























