Gründung BDP Thurgau noch 2008 geplant
Affeltrangen. Noch im Jahr 2008 wird die Bürgerlich-Demokratische Partei des Kantons Thurgau gegründet. Eine Kerngruppe um den ehemaligen St. Galler FDP-Kantonsrat Pascal Bertschinger kümmert sich um die Vorbereitungsarbeiten.
Die Meldung der Kerngruppe im Wortlaut:
Die Statuten werden auf die Gründungsversammlung vorbereitet. Das Parteiprogramm wird sich auf die kantonale Politik ausrichten. Dabei steht heute schon fest, dass sich die BDP des Kantons Thurgau als neue, innovative Partei mit bewährten liberalen Werten definieren wird.
Ihr Stil wird durch eine konstruktive und lösungsorientierte Sachpolitik geprägt sein. Um die Vorbereitungsarbeiten kümmert sich eine Kerngruppe.
Die Besetzung der verschiedenen Funktionen gemäss Statuten wird an der Gründungsversammlung definitiv bestimmt werden.
Auf www.bdp-thurgau.ch ist die neue Partei bereits online. Interessierte können dort heute schon ihre Mitgliedschaft registrieren.
Nur ein Name bekannt
Eine Kerngruppe um den ehemaligen St. Galler FDP-Kantonsrat Pascal Bertschinger kümmert sich um die Vorbereitungsarbeiten. Er erklärte auf Anfrage, die Gründungsversammlung solle im November stattfinden.
Ausser Bertschingers Namen will die BDP Thurgau derzeit keine Unterstützer nennen. Sie kämen vor allem aus Sportverbänden und seien bisher kaum politisch aktiv gewesen, sagte Bertschinger. Er selbst war vier Jahre lang – von 2000 bis 2004 – FDP-Kantonsrat in St. Gallen und ist inzwischen in den Thurgau umgezogen.
Laut den St. Galler «FDP-News» von 2004 war Bertschinger zwei Jahre vor seiner Wahl von der SVP zum Freisinn gewechselt. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA kritisierte er die SVP Thurgau für ihre Haltung beim Ausschluss der SVP Graubünden aus der Schweizer Mutterpartei.
Die Thurgauer seien damals «auf der Schweizer Parteilinie mitgefahren». Es habe aber SVP-Mitglieder gegeben, die damit nicht einverstanden gewesen seien. Die BDP Thurgau erhoffe sich Mitglieder «vom linken Flügel der SVP Thurgau», aber auch von der FDP. Die SVP-Vertreter in den eidg. Räten verträten derzeit nicht die Interessen des Kantons, so Bertschinger.



























