Grubenmannhaus wird wiederbelebt
Teufen. Das Wohnbauprojekt geht einen wichtigen Schritt vorwärts. In den nächsten 15 Monaten entsteht interessanter Wohnraum in einem spannenden Kontext von Alt und Neu.
Die Geschichte um das Weiterleben des geschichtsträchtigen Grubenmannhauses war lange Zeit ungewiss. Nun liegen alle Bewilligungen vor, um mit dem Wohnbauprojekt Eben Ezer des St.Galler Architekturbüros ARCHPLAN starten zu können. In einer ersten Etappe wird das Grubenmannhaus zu Wohnungen umgebaut. Parallel dazu entstehen auf demselben Grundstück neu ein Zweifamilienhaus und ein Atelierhaus.
Die historisch wertvolle Bausubstanz des Grubenmannhauses bleibt bestehen, der nicht erhaltenswerte Anbau, das ehemalige Waschhäuschen, weicht einem freistehenden Neubau und einem Atelierhaus. Mit dem Projekt Eben Ezer entsteht gemäss Sascha Koller, Teufner und leitender Architekt des Projekts, interessanter Wohnraum, der Alt und Neu auf besondere Art verbindet. «Eben Ezer wird zukünftig für identitätsstiftendes Wohnen im Dorfkern stehen, ein Ort mit eigenständigem Weiler-Charakter, der die unterschiedlichsten Bewohner ansprechen wird.»
Insgesamt entstehen 6 Eigentumswohnungen und ein Atelier-Wohnhaus, die ab Ende 2009/Frühjahr 2010 bezugsbereit sind.
Ein Blick zurück
1769 wird das Eben Ezer von Hans Ulrich Grubenmann für den Leinwandhändler Conrad Walser erbaut. Spätere Besitzer sind die Fabrikanten Egger-Zürcher, das Töchter-Institut Buser ab 1933 und ab 1974 die Stiftung Waldheim. 2007 kauft das St.Galler Architekturbüro ARCHPLAN das zwischenzeitlich leerstehende Grubenmannhaus und plant dies zu erhalten und mit den Wohnnutzungen in eine weitere, neue Lebensphase zu führen. ((bildlegende)) Sascha Koller und Bruno Dürr, ARCHPLAN St.Gallen, beleben das Grubenmannhaus mit ihrem Wohnprojekt neu.



























