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Grub überarbeitet seine Ortsplanung

Grub. Die Gemeinde überarbeitet ihre Ortsplanung mit Zonenplan, Richtplan und Baureglement.

Grub verfügt über eine zeitgemässe und vollständige Ortsplanung. Um als Wohn- und Arbeitsort attraktiver zu werden und die Gemeinde aktiv weiter zu entwickeln, überarbeitet eine Planungskommission unter Leitung von Gemeindepräsidentin Erika Streuli und Raumplaner Markus Baumgartner vom Planungsbüro Eigenmann, Rey und Rietmann die Instrumente der Ortsplanung.

Dabei geht es nicht um eine grundsätzliche Neukonzeption. Vielmehr sollen aufgrund der bisherigen Erfahrungen, von Vorstellungen des Gemeinderates und der Planungskommission sowie neuen Bedürfnissen der Bevölkerung, des Gewerbes und der Landwirtschaft die künftige Ausrichtung der Gemeindeentwicklung neu festgesetzt werden.

Knapp zwei Dutzend Personen haben auf einen Aufruf ihre Vorstellungen und Bedürfnisse zur Ortsplanung eingebracht. Sie sind von der Planungskommission eingehend geprüft und besprochen worden und fliessen nun als raumplanerische Vorentscheide in die Konzeptarbeiten des Planungsbüros ein.

Vom attraktiven Bauland bis zum Sessellift
Die Eingaben zeugen durchwegs vom ernsthaften Interesse an der Weiterentwicklung Grubs, sind aber gelegentlich auch widersprüchlich: So wird verschiedentlich neues, attraktives Wohnbauland gewünscht und Land für die Umzonung angeboten, während bäuerliche Kreise am Erhalt der Landwirtschaftszonen interessiert sind und keine neuen Wohnzonen oder Vergrösserungen der Bauzonen erwarten. Gewerbebetriebe teilen ihren Bedarf an Gewerbebauland mit, andere wiederum wünschen neue öffentliche Spielplätze, einen Park beim Weiher und eine intensivere touristische Nutzung des Gebietes rund um den Kaien zum Wandern und für die Naherholung.

Dazu wird auch die Umrüstung des Skilifts mit Sesseln für den Sommer angeregt. Verschiedentlich taucht auch der Vorschlag auf, den Dorfkern gesamthaft «mit Charakter und Charme» zu gestalten, mit Gewerbe- und Wohnzone, mit öffentlicher Zone, mit Parkplätzen, Begegnungs- und Spielmöglichkeiten. Dabei gibt ein baufällig wirkendes Haus in der Dorfmitte immer wieder Anlass zu Kritik.

Volksdiskussion folgt
Aufgrund der Eingaben aus der Bevölkerung, von Vorgaben des Gemeinderates und der Planungskommission wird das Planungsbüro einen Konzeptbericht erarbeiten. Daraufhin werden die Instrumente der Ortsplanung – Richtplan, Zonenplan, Teilzonenplan, Baureglement – entsprechend geändert. Dies dürfte gegen Ende Jahr erfolgen.

Alle diese Änderungsentwürfe werden im ersten Quartal 2008 der Volksdiskussion unterstellt, das heisst alle Bewohner können sich dazu äussern. Schliesslich folgen die Prüfung durch die kantonalen Stellen und die eigentliche Genehmigung.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 08.10.2007 - 10:16:00